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Nach Haller-Schock: Wie plant der BVB die Offensive?

Daniel Holfelder
Sebastien Haller
Sebastien Haller / ANP/GettyImages
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Anfang der Woche wurde bei Sebastian Haller ein Hodentumor diagnostiziert. Inzwischen ist der BVB-Neuzugang erfolgreich operiert worden. Welche Behandlungsschritte nun unternommen werden müssen, ist noch unklar.


"Hallo zusammen. Ich wollte euch mitteilen, dass der erste Schritt erfolgreich abgeschlossen wurde! Ich danke dem BVB und dem medizinischen Team, die außergewöhnlich zu mir waren. Ein großes Dankeschön auch an alle Pflegekräfte des Krankenhauses für ihre Unterstützung", ließ Haller am Freitag über seine Social-Media-Kanäle wissen.

Wie die Ruhrnachrichten und die Bild-Zeitung berichten, steht eine genaue Diagnose zur Schwere von Hallers Tumorerkrankung noch aus. Eine Laboruntersuchung soll in den kommenden Tagen Aufschluss geben.

BVB-Geschäftsführer betonte gegenüber den Ruhrnachrichten, dass man bis zu einer klaren Diagnose nicht über Hallers Gesundheit spekulieren wird. Deshalb, vermeldet Sky, steht auch noch nicht fest, ob und wie der BVB auf die Erkrankung und Ausfallzeit des Ivorers reagieren wird.

Hallers Gesundheit steht im Vordergrund

In den letzten Tagen wurden den Schwarz-Gelben zahlreiche Angreifer angeboten. So kursierte etwas der Name Luis Suarez rund um das Westfalenstadion. Der Uruguayer wird allerdings nicht in Dortmund aufschlagen. Stattdessen wechselt Suarez zurück in seine Heimat zu Nacional Montevideo.

Die Gerüchte, wonach der BVB ein Angebot für den vertragslosen Andrea Belotti vorbereitet, sind nach Sky-Informationen ebenso falsch. Ob an dem vermeintlichen Interesse an Edin Dzeko, der gegenwärtig bis 2023 bei Inter Mailand unter Vertrag steht, etwas dran ist, ist noch unklar.

Die Gedanken um einen möglichen Ersatz für Haller spielen im Moment eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund steht das Bangen um eine hoffnungsvolle Diagnose in den kommenden Tagen und eine schnelle Genesung des 28-Jährigen.

Bei der Generalprobe der Schwarz-Gelben gegen den FC Villarreal konnte man zumindest sehen, wie Edin Terzic intern den Ausfall auffangen könnte. Im 3-5-2 durften Karim Adeyemi und Donyell Malen in der Doppel-Spitze auflaufen, wenn auch der Plan mit dem schnellen Duo bei der 0:2-Niederlage nicht wirklich aufging.


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