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BVB-Verantwortliche fordern Malen: "Torausbeute nicht zufriedenstellend"

Yannik Möller
Donyell Malen
Donyell Malen / ANP/GettyImages
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Bei der Verpflichtung von Donyell Malen hat sich Borussia Dortmund auch regelmäßige Treffer ausgemalt. Doch bleibt seine Torausbeute "nicht zufriedenstellend", wie Sebastian Kehl nun deutlich formulierte. Der Niederländer muss abliefern.


Fast anderthalb Jahre spielt Donyell Malen inzwischen beim BVB. In dieser Zeit hat der Niederländer wettbewerbsübergreifend zehn Tore erzielt. Abseits von seinem spielerischen Input ist die Anzahl an Treffern deutlich zu niedrig, gemessen an den Erwartungen an ihn.

Deutlicher wird es noch in der aktuellen Saison: Nach 15 Einsätzen kommt er lediglich auf ein einziges Tor. Es gibt mehrere, weitaus defensivere Spieler bei Schwarz-Gelb, die deutlich torgefährlicher aufspielen als der Flügelspieler.

Kehl bestätigt höhere Ansprüche an Malen - Torausbeute "nicht zufriedenstellend"

"Er ist mit seinen Leistungen noch nicht da, wo er sein möchte und wir ihn mit seinen Fähigkeiten sehen", bestätigte Sebastian Kehl gegenüber den Ruhr Nachrichten die durchaus vorherrschende Unzufriedenheit mit dem bisherigen Leistungsniveau Malens. Dennoch glaube man weiterhin an den 23-Jährigen, versicherte der Sportdirektor.

Und trotzdem steht die geringe Anzahl an Toren im Fokus. Das ist auch deshalb der Fall, weil der BVB allgemein noch spürbar weniger Treffer erzielt, als etwa im Vorjahr. Umso wichtiger wäre ein treffsicherer Malen, der zudem auch etwas Druck von den Stürmern nehmen würde.

"Seine Torausbeute ist nicht zufriedenstellend, das ist offensichtlich", blieb Kehl beim Klartext. Er erklärte: "Es gibt nur einen Weg, das zu ändern: harte Arbeit. Wenn er diesen Weg geht, wird er uns auch noch richtig helfen."

Fängt man an zu interpretieren, könnte man dieses Statement auch als Appell an Malen verstehen. Ist man intern der Meinung, er tue nicht genug für einen Leistungsaufschwung und mehr Torgefahr? Immerhin ist es auffällig, dass er sich im Spiel selbst zu häufig nicht durchsetzen kann. Regelmäßig bleibt er an den Verteidigern hängen, weil auch seine Dribblings nicht die gewünschte Durchschlagskraft entwickeln. Auch dabei geht die Torgefahr verloren.

"Ich finde schon, dass er gefährlich zum Abschluss kommt, das sehen wir im Training häufig", widersprach Edin Terzic dieser These etwas. Allerdings muss der Coach ihn auch etwas in Schutz nehmen, weshalb er optimistisch blieb: "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir das auf dem Platz sehen."


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