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BVB: Delaney zum Schnäppchenpreis auf die Insel?

Nov 25, 2020, 10:58 AM GMT+1
Thomas Delaney
Thomas Delaney könnte den BVB verlassen | DeFodi Images/Getty Images
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Gerade erst hat der BVB den Vertrag mit Supertalent Giovanni Reyna bis 2025 verlängert, da warten auf Sportdirektor Michael Zorc bereits die nächsten Gespräche. In eineinhalb Jahren, sprich im Sommer 2022, laufen nämlich zahlreiche Arbeitspapiere bei den Schwarz-Gelben aus. Vor allem bei Thomas Delaney stehen die Zeichen auf Abschied.

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Bereits im vergangenen Sommer war Delaney von den Medien immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht worden. Angesichts der starken Konkurrenz im Mittelfeld wurde dem Dänen, der unbedingt einmal in der Premier League spielen möchte, keine große Rolle mehr zugetraut.

Die Wahrheit sieht bislang allerdings anders aus: In der Bundesliga kam Delaney an sechs von acht Spieltagen zum Einsatz, dreimal stand er dabei in der Startelf. In der Champions League kam der Defensivallrounder gar in allen vier Partien zum Einsatz (dreimal Startelf).

Trotzdem, so berichtet die Sportbild in ihrer heutigen Ausgabe, würde der BVB den 29-Jährigen im kommenden Sommer ziehen lassen. Da Delaneys Vertrag dann nur noch ein Jahr gültig wäre, würden die Dortmunder bereits ab zehn Millionen Euro gesprächsbereit sein. Coronakrise hin oder her: Für Premier-League-Klubs wäre solch ein Betrag ein Witz.

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Zagadou arbeitet an seinem Comeback | DeFodi Images/Getty Images

Ganz anders stehen die Zeichen dagegen bei Dan-Axel Zagadou: Der Franzose, der 2017 ablösefrei von Paris SG in den Pott gewechselt und vor seiner langwierigen Verletzung unangefochtener Stammspieler bei Lucien Favre war, "soll und will verlängern". Zeitnah soll der 21-Jährige, der kurz vor seinem Comeback steht, ein Vertragsangebot erhalten.

Was wird aus Dahoud und Witsel?

Offen ist die Zukunft derweil bei Mahmoud Dahoud und Axel Witsel, die ab 2022 ebenfalls ohne gültigen Fahrschein sind und unter Beobachtung stehen. Gerade an Dahoud scheiden sich in schöner Regelmäßigkeit die Geister: talentiert, ja. Aber meist ohne den letzten Biss. Zuletzt zeigte der 24-Jährige immerhin aufsteigende Form - sofern er die beibehält, gibt es laut Sportbild ein neues Angebot.

Auch Witsel, der nach einer grandiosen Debütsaison in der Bundesliga zuletzt immer weiter abgebaut hat, müsse sich erst noch beweisen, ehe ihm ein neuer Kontrakt vorgelegt wird. Schließlich zählt der Belgier (bei Vertragsablauf immerhin schon 33 Jahre alt) zu den Topverdienern im BVB-Kader, dementsprechend muss er Topleistungen bringen und zeigen, dass er weiterhin eine Hilfe für Schwarz-Gelb ist.

Bei Mats Hummels muss Zorc keine großen Anstrengungen unternehmen: Der Vertrag des Abwehrbosses verlängert sich automatisch, sofern er in der kommenden Saison auf mindestens 22 Einsätze kommt.

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