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Watzke will nicht alles auf Moukoko abladen - Haller-Ersatz in "8-10 Tagen" da?

Jan Kupitz
Hans-Joachim Watzke
Hans-Joachim Watzke / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Für Hans-Joachim Watzke war die Hodenkrebs-Diagnose bei Sebastien Haller "ein totaler Schock". Der Ersatz des Ivorers soll spätestens in der kommenden Woche da sein.


Im Interview mit der Sportschau betonte BVB-Boss Aki Watzke, dass ihn die Diagnose von Sebastien Haller geschockt habe. "Du gehst ja ins Trainingslager, damit du fokussiert, konzentriert arbeiten kannst und immer bei dir bist. Und dann, ich glaube am dritten Tag, kommt dann so ein Ding", erinnerte sich der Sauerländer. "Er hatte morgens noch mittrainiert. Für ein paar Tage war Fußball nicht mehr das Wichtigste. Entscheidend ist erstmal, wie geht's dem Menschen Sebastian Haller. Wir haben alles getan, dass er in beste Hände kommt."

Mittlerweile steht fest, dass der Angreifer monatelang ausfallen wird - sein Comeback dürfte erst 2023 erfolgen. Für den BVB ist daher klar, dass Ersatz her muss; denn dem jungen Youssoufa Moukoko möchte man nicht zu viel aufladen, wie Watzke betonte.

"Angebot auf dem Markt nicht gerade üppig"

"Wir haben gesagt, solange wir keine klare Diagnose haben, müssen wir erstmal den Ball flach halten. Das ist auch eine Sache des Respekts vor dem Jungen. Die haben wir aber jetzt und natürlich ist dann auch klar, dass die Ausfallzeit schon relativ lang sein wird. Und jetzt alles nur auf Youssoufa Moukokos Schultern abzuladen - der ist 17 Jahre - das wäre dann doch vielleicht ein bisschen viel", erläuterte der 63-Jährige.

Daher wolle der BVB "personell nochmal was machen". Wobei Watzke zu bedenken gab, dass es schwierig sei, eine passende Lösung zu finden, "weil das Angebot auf dem Markt nicht gerade üppig ist".

Momentan gilt Anthony Modeste vom 1. FC Köln als der aussichtsreichste Kandidat. Gemäß RuhrNachrichten kommen gealterte Weltstars wie Edinson Cavani oder Edin Dzeko hingegen nicht in Frage, obwohl auch sie zuletzt in Dortmund gehandelt wurden.

Für Watzke ist klar, dass die Schwarz-Gelben bei der Suche nicht allzu viel Zeit verlieren sollten. "Idealerweise sollte in den nächsten acht bis zehn Tagen was passieren", kündigte er einen Transfer noch vor dem 2. Spieltag der Bundesliga an.


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