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So werden die TV-Gelder 2020/21 auf die Bundesliga-Klubs verteilt

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Nun ist die Verteilung der TV-Gelder bekannt | FABIAN BIMMER/Getty Images

Die Deutsche Fußballliga hat die Verteilung der TV-Gelder für die kommende Saison bekanntgegeben. Etwa 1,4 Milliarden Euro werden der Bundesliga im nächsten Jahre zur Verfügung stehen. Erneut gibt es unterschiedliche Anteile für jeden Klub, die mit nationalem und internationalem Erfolg zusammenhängen.

In Zeiten der Coronakrise hat sich der professionelle Fußball gewaltig verändert. Auch für die TV-Gelder bedeuten die weitläufigen Einschnitte einige Veränderungen. Neben den Kürzungen werden die Raten nun monatlich an die Klubs ausgezahlt. Zudem behält sich die DFL weitere finanzielle Mittel für den Bestfall in der Hinterhand. An der Rangordnung (Angaben via kicker) änderte sich in der Bundesliga dagegen nicht viel.

1. Bayern München - 70,64 Millionen Euro

Robert Lewandowski
Die Bayern bleiben an der Spitze der TV-Gelder | Alexander Hassenstein/Getty Images

Der Rekordmeister steht weiterhin an der Spitze der TV-Einnahmen. Mit über 70 Millionen Euro streichen die Bayern die fast maximale Ausbeute ein. Nur mit mehr Erfolg in Europa kann es noch weiter bergauf gehen.

2. Borussia Dortmund - 69,37 Millionen Euro

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Auch mit leeren Rängen erhält der BVB knapp 70 Millionen Euro | INA FASSBENDER/Getty Images

Dicht dahinter folgt Borussia Dortmund mit etwa einer Million Euro weniger. Die hohen Einschaltquoten verhelfen trotzdem zu einer gewaltigen Finanzspritze.

3. Bayer Leverkusen - 67,47 Millionen Euro

Bayer 04 Leverkusen v FC Bayern Muenchen - DFB Cup Final
Bayer hievt sich auf den dritten Platz | Pool/Getty Images

Auf Platz drei folgt die Werkself aus Leverkusen. Die vielversprechenden Europa-Auftritte der letzten Jahre lassen Bayer auch in dieser Hinsicht weiter wachsen.

4. RB Leipzig - 65,96 Millionen Euro

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Leipzig ist weiter auf dem Vormarsch | MATTHIAS SCHRADER/Getty Images

RB Leipzig ist auch in Sachen TV-Gelder auf dem Vormarsch. Für die Roten Bullen reicht es bereits zum vierten Platz. Etablieren sich die Sachsen auch in der Champions League, dürfte es weiter hoch hinaus gehen.

5. Borussia Mönchengladbach - 64,54 Millionen Euro

Borussia Moenchengladbach v Hertha BSC - Bundesliga
Gladbachs starker Saisonabschluss macht sich auch bei den TV-Geldern bemerkbar | Lars Baron/Getty Images

Auch Borussia Mönchengladbach darf sich nach dem Erfolg der letzten Spielzeiten über eine große Summe freuen. Insgesamt bedeuten fast 65 Millionen Euro den fünften Platz.

6. TSG Hoffenheim - 63,14 Millionen Euro

Alfred Schreuder
Hoffenheim sicherte sich die Europa-Teilnahme | Martin Rose/Getty Images

Zwei Millionen Euro dahinter liegt die TSG Hoffenheim. Der nationale Erfolg stabilisiert sich, zuletzt wurde sogar die Europa-League-Qualifikation gemeistert.

7. Eintracht Frankfurt - 60,45 Millionen Euro

Andre Silva
Die SGE kann sich über eine Menge Geld freuen | Pool/Getty Images

Mit einem möglichen Gewinn der Europa League vor einem Jahr würde die Frankfurter Eintracht wohl noch weiter oben stehen. So bleiben der SGE etwa 60 Millionen.

8. Hertha BSC - 59,29 Millionen Euro

Dodi Lukebakio
Die Hertha will in Zukunft noch höher hinaus | Pool/Getty Images

Die Einnahmen durch die TV-Gelder werden die Herthaner gerne willkommen heißen. Der achte Platz im Ranking soll aber weiter ausgebaut werden.

9. Schalke 04 - 56,17 Millionen Euro

David Wagner
Schalke muss auf viel Geld verzichten | Pool/Getty Images

Die Schalker enttäuschten in den letzten Jahren überwiegend. Das bedeutet einen starken Abfall in der TV-Tabelle. Mit dem neunten Rang und etwa 56 Millionen Euro sind die eigenen Erwartungen nicht im Ansatz erfüllt.

10. VfL Wolfsburg - 55,18 Millionen Euro

Kevin Mbabu, Renato Steffen, Jerome Roussillon
Den Wolfsburgern stehen insgesamt 55 Millionen Euro aus dem Pool zur Verfügung | Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

Auch für die Wölfe fallen die TV-Gelder etwas enttäuschend aus. Immerhin ist der teure Kader auf alle Einnahmen angewiesen.

11. SC Freiburg - 51,50 Millionen Euro

Sport-Club Freiburg v FC Schalke 04 - Bundesliga
Freiburg kann sich über unerwartet hohe TV-Gelder freuen | Pool/Getty Images

Der SC Freiburg wird sich vor allem mit der letzten Saison diese gute Platzierung erarbeitet haben. Die 51,5 Millionen Euro werden in und nach der Coronakrise enorm helfen.

12. Werder Bremen - 49,87 Millionen Euro

Marco Friedl, Leonardo Bittencourt, Joshua Sargent
Werder konnte die riesigen Verluste gerade so abwenden | DeFodi Images/Getty Images

Werder Bremen rettete sich gerade so in der Liga. Das bedeutete auch eine annähernd gleiche Teilhabe am großen Topf. Beim Abstieg wären gut und gerne 20 Millionen Euro weniger herausgesprungen.

13. Mainz 05 - 46,20 Millionen Euro

Robin Quaison, Karim Onisiwo
Mainz etabliert sich im Mittelfeld der TV-Gelder | Alex Grimm/Getty Images

Die Mainzer hätten von einem Abstieg des SVW profitiert. So verweilt der 1. FSV weiterhin auf dem 13. Rang.

14. FC Augsburg - 42,87 Millionen Euro

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Augsburg erhält etwa 43 Millionen Euro | MATTHIAS SCHRADER/Getty Images

Die Augsburger stagnieren ebenfalls etwas. Mit knapp 43 Millionen Euro werden die Kassen dennoch gut gefüllt.

15. 1. FC Köln - 40,34 Millionen Euro

Mark Uth
Die Kölner konnten den Abstieg nicht ganz vergessen machen | Oliver Hardt/Getty Images

Als Aufsteiger konnte sich der Effzeh gleich wieder in der Bundesliga etablieren. Trotzdem bedeutete das eine Zweitliga-Jahr deutliche Einbußen.

16. VfB Stuttgart - 39,09 Millionen Euro

Mario Gomez, Marcin Kaminski
Der VfB kann sich mit dem Aufstieg deutlich mehr Einnahmen versprechen | Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Auf dem 16. Rang findet sich der VfB Stuttgart wieder. Die nationalen Leistungen bringen dem Aufsteiger immerhin 39 Millionen Euro ein.

17. Union Berlin - 33,37 Millionen Euro

Christian Gentner, Joshua Mees
Union Berlin ist auch im zweiten Bundesliga-Jahr abgeschlagen | Maja Hitij/Getty Images

Trotz des zweiten anstehenden Jahrs im Oberhaus, steht Union Berlin weiteren am unteren Ende der TV-Einnahmen. Mit einem weiteren Klassenerhalt dürften die Köpenicker aber enorm klettern.

18. Arminia Bielefeld - 29,80 Millionen Euro

Jonathan Clauss
Trotz des Aufstiegs steht Arminia am unteren Ende der Rangliste | Stuart Franklin/Getty Images

Die letzten Bundesliga-Jahre der Bielefelder liegen bereits weit zurück. Dementsprechend verwundert es nicht, dass dem Aufsteiger nur knapp 30 Millionen Euro zur Verfügung stehen.