Bundesliga TOTW: Die Topelf der Woche zum 17. Spieltag

Die letzte Topelf des Spieltags der Hinrunde
Die letzte Topelf des Spieltags der Hinrunde /
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Unter die Bundesliga-Hinrunde 2022/23 können wir einen Strich machen. Die erste Hälfte der Saison ist gespielt. Am 17. Spieltag setzte der VfL Wolfsburg seinen beeindruckenden Lauf fort, Schalke dagegen den weniger beeindruckenden im Heimspiel gegen RB Leipzig. Der Effzeh stand in München dicht vor einer ganz dicken Überraschung. Die Topelf wird in dieser Englischen Woche dominiert von Wölfen, Geißböcken und Roten Bullen:


1. Tor & Abwehr

Dayot Upamecano, Julian Chabot
Jeff Chabot war für die Bayern kaum zu überwinden / Markus Gilliar - GES Sportfoto/GettyImages

TW: Marvin Schwäbe (1. FC Köln) - Lange hielt der Effzeh-Keeper seinen Kasten sauber. Die ganz großen Chancen ließen die Gäste in München nicht zu - und wenn mal etwas durchkam war Schwäbe zur Stelle. An Kimmichs Gewaltschuss aus der Distanz konnte er aber auch nichts ausrichten.

RV: Benjamin Henrichs (RB Leipzig) - Henrichs hatte beim 6:1-Sieg auf Schalke jede Menge Platz über seine rechte Seite. Und nutze diesen nicht nur bei seinem Treffer zum 2:0.

IV: Hrvoje Smolcic (Eintracht Frankfurt) - Der 22-jährige Kroate ist Eintrachts neuer Chef in der Dreierkette. Smolcic zeigte sich beim 1:1 in Freiburg stark im Zweikampf (71% gewonnen). Im Aufbauspiel war er sehr häufig der Auslöser bei der SGE - was 103 Ballkontakte beweisen.

IV: Julian Chabot (1. FC Köln) - Der 24-jährige Deutsch-Franzose ist derzeit nur aus Genua ausgeliehen. Warum der Effzeh ihn gerne halten möchte, zeigte 'Jeff' in München. Überragende 80 Prozent seiner Zweikämpfe entschied der Innenverteidiger für sich. Die frühe Führung durch Skhiri bereitete er per Kopf vor.

LV: Micky van de Ven (VfL Wolfsburg) - In der letzten Topelf stand van de Ven noch als Innenverteidiger im Team. Beim deutlichen 5:0-Sieg gegen die Hertha (der sechste Sieg in Serie) musste er nach links ausweichen - und machte seine Sache ebenso überragend. Zahlen gefällig? 90 Prozent gewonnene Zweikämpfe, 92 Prozent Passquote. Da haben die Wölfe ein Juwel verpflichtet.

Honorable mentions: Koen Casteels (VfL Wolfsburg), Matthias Ginter (SC Freiburg), Edmond Tapsoba (Bayer Leverkusen), Christian Günter (SC Freiburg), Ridle Baku (VfL Wolfsburg)

2. Mittelfeld

Mattias Svanberg
Mattias Svanberg dominierte mit den Wölfen die Hertha / Maja Hitij/GettyImages

ZM: Ellyes Skhiri (1. FC Köln) - Der Tunesier ist einfach der Chef beim Effzeh! Gegen die Bayern lieferte Skhiri wieder mächtig ab. In seiner typischen Manier schob er am zweiten Pfosten eine Eckballverlängerung zur Führung ein. Defensiv bestach er mit zwölf Ballgewinnen und einer unfassbaren Laufarbeit (13,09 km).

ZM: Mattias Svanberg (VfL Wolfsburg) - Der 24-jährige Schwede zeigte gegen die Hertha, warum der VfL im Sommer neun Millionen Euro Ablöse hingelegt hat. Ein Tor und zwei Torvorlagen sind schlicht und einfach überragend.

OM: Dani Olmo (RB Leipzig) - Was.für.1.Spieler! Dani Olmo hat auf Schalke jedem wieder mal vor Augen geführt, was für ein herausragender Kicker der Spanier doch ist. Absolutes Highlight war sein Lupfertor zum 5:1. Gleich drei Buden hat Olmo beim Kantersieg auf Schalke noch aufgelegt. Dazu bestach er mit einer Zweikampfquote von 76 Prozent - für einen Offensivspieler herausragend.

OM: Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim) - Herausragend war auch der Auftritt von Andrej Kramaric beim 2:2 gegen den VfB. Der TSG-Spielmacher brauchte nur zwei Torschüsse, um zwei Treffer zu erzielen. Sein später Ausgleich mit links in den Winkel war einfach nur wunderschön. Mit knapp zwölf gelaufenen Kilometern war der Kroate auch viel unterwegs.

Honorable mentions: Maxi Arnold (VfL Wolfsburg), Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg)

3. Sturm

Kevin Behrens, Niklas Stark
Kevin Behrens war Unions Matchwinner in Bremen / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

ST: André Silva (RB Leipzig) - In Abwesenheit von Christopher Nkunku setzt Marco Rose voll und ganz auf den Portugiesen im Sturmzentrum. Auf Schalke konnte er das Vertrauen mit einem Doppelpack rechtfertigen. In Silva steckt eben doch ein Knipser.

ST: Kevin Behrens (Union Berlin) - Etwas überraschend stand Behrens in Bremen in der Startelf. Der Union-Angreifer nutzte seine Chance brilliant und war der Matchwinner beim 2:1-Auswärtssieg an der Weser. Tor Nummer eins bereitete er vor, den Siegtreffer besorgte er per Kopf nach einer Ecke höchstselbst.


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