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Bundesliga TOTW: Die Topelf vom 7. Spieltag

Simon Zimmermann
Die Topelf der Bundesliga vom 7. Spieltag
Die Topelf der Bundesliga vom 7. Spieltag /
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Die Bundesliga verabschiedet sich in die Länderspielpause. Zuvor hatte der siebte Spieltag noch einiges zu bieten. Inklusive Bayern-Pleite in der Fuggerstadt und dem Derbysieg von Schwarzgelb. Das ist die 90min-Topelf vom Wochenende.


'Bruder, schlag' den Ball lang" - der 90min-Podcast. Dieses Mal mit Leverkusens Greenkeeper Georg Schmitz, der uns die geheimnisse der "Sonderkultur" Bundesliga-Rasen erklärt. Unfassbar, was da alles dahinter steckt. Unbedingt reinhören!


1. Tor & Abwehr

FBL-GER-BUNDESLIGA-AUGSBURG-BAYERN MUNICH
Rafal Gikiewicz war Augsburgs Held gegen die Bayern / CHRISTOF STACHE/GettyImages

TW: Rafal Gikiewicz (FC Augsburg) - Der FCA-Schlussmann ist in bestechender Form. Matchwinner in Bremen, Matchwinner gegen die Bayern: läuft bei Gikiewicz! Die Zweifel zu Saisonbeginn sind längst verflogen.

RV: Marius Wolf (
BVB) - Gegen Schalke vertrat Wolf Guerreiro hinten links. Der BVB-Allrounder machte seine Sache gut - und bereitete den Siegtreffer durch Moukoko mit einer punktgenauen Flanke vor. Dazu gewann Wolf 83 Prozent seiner Zweikämpfe. Derbymodus!

IV: Maximilian Bauer (FC Augsburg)
- Die Führung per Kopf verpasste der FCA-Verteidiger zwar, dennoch zeigte er gegen die Bayern eine bockstarke Vorstellung. 75 Prozent seiner Zweikämpfe gingen an den U21-Nationalspieler. Dazu trat er offensiv mit insgesamt drei Torschüssen und einer Torschussvorlage in Erscheinung.

IV: Mats Hummels (BVB)
- A propos Derbymodus. Den hat auch Mats Hummels eingelegt. Oder besser gesagt: Der Routinier knüpfte da an, wo er in Manchester aufgehört hatte. Starke 89 Prozent seiner direkten Duelle gewann Hummels.

LV: Ramy Bensebaini (
Gladbach) - Der Algerier zeigte beim 3:0 gegen Leipzig sein Zauberfüßchen und sorgte mit einem gefühlvollen Lupfer für den Schlusspunkt. Über seine linke Seite ließ er defensiv überhaupt nichts anbrennen.

2. Mittelfeld

Daichi Kamada
Daichi Kamada war der MVP des 7. Spieltags / Koji Watanabe/GettyImages

ZM: Daichi Kamada (Eintracht) - Kamada-Show im Ländle. Beim 3:1-Sieg der Eintracht gegen den VfB war der Japaner an allen Toren direkt beteiligt. Einen Treffer erzielte er (mit etwas Glück) selbst, die anderen beiden bereitete er (mit etwas Glück beim 1:0) vor. Kamada überzeugte erneut auch in etwas defensiverer Rolle.

ZM: Christoph Kramer (Gladbach) - Gladbachs neue Nummer zehn! Gegen Leipzig spielte Kramer - in der Woche zuvor noch als Innenverteidiger eingesetzt - ungewohnt offensiv. Gegen den Ball verteidigte er sogar oft neben Thuram ganz vorne. Der Weltmeister machte seine Sache überragend und war einer der besten Spieler auf dem Platz. Mit 12,7 gelaufenen Kilometern war er laufstark wie eh und je! Weigl und Kramer zusammen im Zentrum: das scheint zu funktionieren.

RM: Jonas Hofmann (Gladbach) - Der Nationalspieler zeigte einmal mehr, warum er letzte Saison der Topscorer bei den Fohlen war. Zwei Treffer erzielte Hofmann gegen Leipzig. Mit etwas besserer Chancenverwertung hätte es sogar der ein oder andere mehr sein können.

LM: Mergim Berisha (FC Augsburg) - Der U21-Europameister hat bereits gezeigt, dass die Augsburger mit ihm einen sehr guten Griff gemacht haben. Trainer Maaßen bot auch gegen die Bayern drei gelernte Angreifer auf. Mit Demirovic über die linke Seite wechselt Berisha häufig die Positionen und kommt gerne auch über den Flügel, um nach innen zu ziehen. Sein Treffer am Samstag war der goldene zum überraschenden Sieg.

3. Sturm

Sheraldo Becker
Sheraldo Becker ist der beste Torschütze der Bundesliga / Boris Streubel/GettyImages

ST: Sheraldo Becker (Union Berlin) - Dieser Becker ist in der noch jungen Saison ein Phänomen. Fast immer steht der Union-Angreifer in unserer Topelf - weil er fast immer trifft und vorbereitet. Beim Sieg über die Wölfe kam Saisontor Nummer sechs hinzu. Damit führt er die Torjägerliste an. Seinen dritten Assist sammelte Becker auch noch.

ST: Marcus Thuram (Gladbach) - Für Saisontor Nummer vier hat es für Tikus gegen Leipzig nicht gereicht. Der Franzose war dennoch enorm stark und bereitete gleich zwei Treffer direkt vor. In dieser Form als physischer Mittelstürmer, der seine Nebenleute bedienen kann, sehr sehr wertvoll für die Fohlenelf.


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