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Bundesliga TOTS so far: Die Topelf der ersten Halbserie 2022/23

Simon Zimmermann
Die Topelf der ersten 15 Spieltage
Die Topelf der ersten 15 Spieltage /
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Die Bundesliga ist in der WM-Pause. Erst am 20. Januar 2023 geht es mit dem 16. Spieltag weiter. Wir küren die 90min-Topelf der ersten Halbserie.


Ausgewählt wurde die Topelf anhand der Anzahl der Berufungen in die 90min-Topelf der Woche. Bei Spielern auf einer Position mit gleich vielen Berufungen hat die Redaktion entschieden.


1. Tor & Abwehr

Marvin Ducksch, Mitchell Weiser, Leonardo Bittencourt
Michtell Weiser spielt bislang eine sehr starke Saison / Joern Pollex/GettyImages


TW: Rafal Gikiewicz (FC Augsburg) - Obwohl der Pole verletzungsbedingt vier Spiele verpasste, hat er als einziger Keeper gleich drei Nominierungen für die Elf der Woche vorzuweisen. Besonders im September und Oktober zeigte Gikiewicz reihenweise spektakuläre Paraden.

RV: Mitchell Weiser (Werder Bremen) - Werders rechter Schienenspieler wurde zweimal in die Topelf des Spieltags berufen. Genau wie Jeremie Frimpong, Marius Wolf und Ridle Baku. Ein Tor und satte sieben Vorlagen für den starken Aufsteiger gaben am Ende den Ausschlag für Weiser.

IV: Konstantinos Mavropanos (VfB Stuttgart) - Der Grieche ist eine echte Maschine. Obwohl der VfB auf dem Relegationsplatz überwintert, hat Mavropanos vor allem am Ende der Hinserie viele starke Spiele hingelegt. Zwei Tore gelangen ihm zudem. 65 Prozent seiner Zweikämpfe hat er insgesamt gewonnen.

IV: Matthijs de Ligt (FC Bayern) - Der Bayern-Neuzugang hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten stabilisiert. De Ligt wurde wie Mavropanos, Micky van den Ven, Danilho Doekhi und Ozan Kabak zweimal in die Spieltags-Topelf berufen. Mit erst 13 Gegentoren stellt der FCB die beste Abwehr der Liga - das gab den Ausschlag für de Ligt.

LV: Ramy Bensebaini (Gladbach) - Der Algerier ist der torgefährlichste Abwehrspieler der Liga. Auch wenn Gladbachs Linksverteidiger gelegentliche Aussetzer drin hat (wie in Bremen), spielte er insgesamt eine sehr starke Hinserie. Fünf Saisontore hat der Linksverteidiger schon auf dem Konto.

2. Mittelfeld

DM: Joshua Kimmich (FC Bayern) - Der FCB-Leader im Mittelfeld hat spätestens seit Herbst seine absolute Topform gefunden und alle Kritiker verstummen lassen. Wie Sebastian Rode, Jude Bellingham und Djibril Sow wurde Kimmich zweimal für die Topelf des Spieltags berufen. Seine dominanten Auftritte zuletzt gaben am Ende den Ausschlag für Kimmich.

ROM: Jesper Lindström (Eintracht Frankfurt) - Der Däne ist ein kommender Topstar - das machte er in dieser Hinserie deutlich. Nicht nur mit sechs Toren und zwei Assists. Sondern vor allem mit jeder Menge feinen Dribblings und ganz viel Dynamik.

OM: Jamal Musiala (FC Bayern) - Der Topscorer der Liga darf nicht fehlen! Der 19-Jährige verkörpert schon jetzt Weltklasse. Neun Treffer und sieben Assists bedeuten eine direkte Torbeteiligung alle 62 Minuten! Damit ließ er sogar Mario Götze hinter sich, der ebenfalls bockstark spielte.

LOM: Vincenzo Grifo (SC Freiburg) - Mit neun Toren und zwei Assists war Grifo nicht nur ein Eckpfeiler dafür, dass der Sport-Club den ersten Teil der Saison auf Platz zwei beendete. Grifo ist mittlerweile auch italienischer Toptorschütze der Bundesliga. Deshalb setzt er sich auch gegen Leroy Sané durch, der wie Grifo dreimal für die Topelf der Woche nominiert wurde.

3. Angriff

Randal Kolo Muani
Randal Kolo Muani - ein Glücksgriff für die Eintracht / Alex Grimm/GettyImages

ST: Sheraldo Becker (Union Berlin) - Vor allem in den ersten Saisonwochen war der pfeilschnelle Union-Angreifer nicht zu stoppen. Gleich viermal stand Becker im TOTW. Insgesamt stehen sieben Tore und vier Assists auf dem Konto. Becker setzt sich gegen Marcus Thuram, Niclas Füllkrug und Michael Gregoritsch durch, die dreimal im TOTW standen.

ST: Randal Kolo Muani (Eintracht Frankfurt) - Genau wie Kolo Muani. Der Sommer-Volltreffer der Eintracht steht in unserer Topelf, weil er vielleicht den größten Impact auf sein Team hatte im Vergleich zu den anderen Stürmern mit drei TOTW-Nominierungen. Kolo Muani ist zwar manchmal unkonventionell in seiner Spielweise, aber damit eine ständige Bedrohung für den Gegner, der seine Teamkollegen zudem häufig glänzen lässt. Zwar hat er "nur" fünf eigene Treffer auf dem Konto (es hätten deutlich mehr sein können). Zehn Vorlagen sind aber eine absolute Wucht!


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