Bundesliga

Eintracht Frankfurt verzichtet auf Klage wegen der Geisterspiele

Malte Henkevoß
Nicht nur gegen den BVB wird das Stadion der Eintracht ziemlich leer bleiben.
Nicht nur gegen den BVB wird das Stadion der Eintracht ziemlich leer bleiben. / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Zuletzt hörte man von Eintracht Frankfurt Berichte, dass der Verein vom Main eine Klage vorbereiten wollte, um Geisterspiele in Frankfurt zu verhindern. Diese Klage wird nun allerdings doch nicht kommen, die Eintracht wird sie doch nicht einreichen.


Als Grund dafür angegeben ist die mangelnde Erfolgsaussicht. Speziell nachdem um Weihnachten herum und für die Neujahrsfeier erneut Covid-Restriktionen politisch durchgesetzt wurden, sieht die Eintracht nun kein Erfolgspotenzial für eine mögliche Klage.

Gerade für den Rückrundenbeginn ist das für die SGE sehr bitter, kommt doch am Samstagabend Borussia Dortmund in den Deutsche-Bank-Park. Mit ausverkauften 51.500 Zuschauern wäre ein Hexenkessel mit Top-Atmosphäre zu erwarten gewesen. Nun dürfen lediglich 250 Zuschauer dabei sein.

Stattdessen hat sich der Verein darauf verständigt, dass zunächst erst mal die Konferenz der Ministerpräsidenten am 7. Januar abgewartet werden soll, ehe weitere Schritte unternommen werden. Vielleicht führt die Konferenz ja bereits wieder zu Möglichkeiten, die Stadien in Zukunft doch etwas besser zu besetzen.

Corona hat die Bundesliga zum Beginn der Rückrunde leider wieder fest im Griff. Tagtäglich gibt es neue Meldungen von positiven Tests, die Omikron-Variante bahnt sich ihren Weg durch die Vereine. Zuschauereinschränkungen waren zu erwarten gewesen - unabhängig davon, wie bitter das in der Situation der Eintracht gerade ist.

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