Manchester United

Bruno Fernandes vergleicht ten Hag mit Klopp und Guardiola

Jan Kupitz
Bruno Fernandes im Gespräch mit Erik ten Hag
Bruno Fernandes im Gespräch mit Erik ten Hag / TREVOR COLLENS/GettyImages
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Bruno Fernandes vergleicht Uniteds neuen Trainer Erik ten Hag mit Pep Guardiola und Jürgen Klopp, weil er eine besondere Philosophie und Disziplin ins Old Trafford gebracht hat.


Ten Hag wurde im Mai als neuer Trainer von Manchester United installiert. Dem Niederländer wird möglichst viel Zeit gegeben, dem Verein seinen Stempel aufzudrücken. Die Dinge begannen für den Niederländer allerdings katastrophal, als er als erster United-Trainer seit 101 Jahren seine ersten beiden Spiele verlor.

Seitdem hat sich das Blatt jedoch gewendet, und United hat nun vier Siege in Folge in der Premier League eingefahren und sich in der Tabelle nach oben gearbeitet.

Die verbesserten Leistungen zeigen, dass die Mannschaft eine neue Identität entwickelt hat, ähnlich wie es Guardiola und Klopp bei Manchester City bzw. Liverpool getan haben. Im Gegensatz dazu fehlte diese bei United unter den früheren Trainern völlig.

"Zunächst einmal hat er eine Idee. Er hat einen Stil. Man muss seine Regeln befolgen. Er ist da sehr streng. Und das gefällt mir. Er hat Disziplin mitgebracht, und das ist etwas, was wir in der Vergangenheit meiner Meinung nach vermisst haben. Alle müssen auf derselben Seite stehen", sagte Fernandes gegenüber The Athletic.

"Das ist es, was Pep und Klopp seit Jahren tun. Sie haben Stabilität im Klub und in der Art und Weise, wie sie die Transfers auswählen und die Mannschaft aufbauen, was wirklich wichtig ist, damit sie die Früchte ernten können", fügte er hinzu.

Ten Hag arbeitete zuvor ein Jahr lang unter Guardiola bei Bayern München, wo er die Reservemannschaft des Vereins leitete, so dass es logisch ist, dass ihre Philosophien ähnlich sind.

United wurde im Sommer dafür kritisiert, dass man insgesamt nur relativ wenige Neuverpflichtungen (5) getätigt hat, nachdem der ehemalige Interimschef Ralf Rangnick in der vergangenen Saison gesagt hatte, dass der Kader eine "Operation am offenen Herzen" und etwa zehn neue Spieler brauche, um wettbewerbsfähig zu sein. Fernandes untermauerte ten Hags Mantra, dass in dieser Phase des Projekts Qualität wichtiger sei als Quantität.

"Ich habe gesehen, wie der Trainer in einer Pressekonferenz gesagt hat, dass wir nicht einfach Spieler um ihrer selbst Willen holen wollen, sondern die richtigen Spieler brauchen für das, was wir vorhaben. Das ist etwas, was der Verein braucht", so Fernandes weiter.

"Wir haben noch Spielraum, um uns zu verbessern, und er braucht Zeit, um mit seiner Spielidee das Beste aus uns herauszuholen. Ich glaube, dass wir mit ihm an den Punkt kommen werden, an dem wir als Team etabliert sind und alle an einem Strang ziehen."


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