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Brandt will BVB nicht verlassen: "Extreme Lust auf diesen Verein"

Yannik Möller
Julian Brandt
Julian Brandt / Markus Gilliar/GettyImages
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Kaum ein Spieler bei Borussia Dortmund ist so umstritten wie Julian Brandt. Doch er selbst hegt keinerlei Gedanken an einen etwaigen Vereinswechsel.


Zwar hat Julian Brandt seit dem siebten Spieltag nicht eine einzige Liga-Partie verpasst oder nur auf der Bank gesessen, doch hat sein Standing bei vielen Fans und zwischenzeitlich auch beim Trainerteam gelitten.

Am vergangenen Wochenende stand er erstmals wieder in der Startelf - nach zuvor fünf Spielen, in denen er zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. Und das berechtigterweise, hatte er zu häufig nicht die Leistung gebracht, die er abrufen kann und die es für einen positiven Einfluss im Spiel gebraucht hätte.

Deshalb wird er auch immer mal wieder als einer der Spieler beim BVB genannt, die den Klub zur neuen Saison verlassen könnten.

BVB-Verbleib anvisiert: Brandt sieht "keinen Grund zu wechseln"

Brandt selbst jedoch scheint von dieser Idee nur eines zu halten: eine Menge Abstand. Er beschäftigt sich "momentan nicht mit Wechselgedanken", stellte er nun gegenüber der WAZ klar.

Der Mittelfeldspieler wurde noch deutlicher: "Ich habe immer noch extreme Lust auf diesen Verein und denke nicht, dass meine Zeit hier zu Ende ist. Ich habe das Gefühl, dass sich hier etwas extrem Gutes entwickelt mit dem Trainer, seinem Team und den Jungs, die hier spielen."

So könnte sich die Ausgangslage zwar auch "schlagartig ändern" im Fußball, allerdings setzt der Mittelfeldspieler alles auf eine Karte: "Für mich gibt es keinen Grund zu wechseln. Ich fühle mich wohl in Dortmund und habe hier noch ein bisschen was vor."

Julian Brandt
Brandt setzt auf einen Verbleib in Dortmund / Markus Gilliar/GettyImages

Dass er regelmäßig als potenzieller Verkaufskandidat gebracht wird, interessiert ihn derweil kaum. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er "gar nicht so viel Zeitung" ließt.

So bekomme er von diesen Meldungen zwar ein wenig mit, "aber ich bin ja auch keine 17 mehr, mir ist nicht so wichtig, was die Leute über mich reden oder schreiben oder denken". Der Trainer sei dahingehend selbstredend eine Ausnahme, wie er grinsend hinzufügte.

"In den Medien werden in jedem Sommer und in jedem Winter beim BVB 35 neue Spieler und 35 Abgänge gehandelt. Darüber mache ich mir keine großen Gedanken, sonst könnte ich nachts nicht mehr schlafen", erklärte Brandt gelassen.


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