Tickets teurer weiterverkauft? Gladbach droht Mitgliedern mit Rausschmiss

Simon Zimmermann
In Gladbach will man bei Ticketmissbrauch gegen die eigenen Mitglieder vorgehen
In Gladbach will man bei Ticketmissbrauch gegen die eigenen Mitglieder vorgehen / Dean Mouhtaropoulos/GettyImages
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Eintrittskarten für den Borussia-Park sind heiß begehrt. Einige Mitglieder nutzen das offenbar aus, um mit dem Weiterverkauf von Karten Geld zu machen. Die Borussia will dagegen nun strikt vorgehen.


Der Start ins neue Bundesliga-Jahr ist auch Fohlensicht gehörig misslungen. Im Rheinderby gegen Leverkusen setzte es im Borussia-Park eine 2:3-Niederlage. In der Tabelle hat man dadurch etwas den Anschluss an die internationalen Plätze verloren.

Abseits des Rasens gibt es aktuell Ärger um die Ticketvergabe. Die Bourssia liegt mit fast 100.000 Mitgliedern auf Rang sechs im Bundesliga-Ranking. Die Mitglieder haben bei der Ticketvergabe exklusive Rechte und können noch vor dem freien Verkauf an Karten kommen.

Wie überall gibt es auch in Gladbach offenbar einige "schwarze Scharfe", die ihren Mitglieder-Status ausnutzen wollen, um mit den Eintrittskarten Geld zu verdienen. Dagegen will der Klub nun vehement vorgehen.

"Borussia weist darauf hin, dass der Verein sämtliche Auktionen und Kaufangebote auf den gängigen Online-Plattformen wie Ebay, Viagogo und Co. verfolgt, Testkäufe tätigt und alle Vereinsmitglieder umgehend ausschließt, die Tickets mit dem Ziel erwerben, diese gewinnbringend zu veräußern. Der Verein unternimmt nichts gegen die private Weitergabe zum Originalpreis", teilte der VfL mit (via Bild).

Zudem bietet der Klub Zweitkäufern von Tickets eine Prüfung an, ob die Karten überhaupt gültig sind. Grund dafür: Es gibt durchaus Ticket im Umlauf, die manipuliert und somit nicht gültig sein können.


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