Borussia Mönchengladbach

Farke sauer: Gladbach-Coach "gar nicht einverstanden" mit der Leistung

Yannik Möller
Daniel Farke
Daniel Farke / Lars Baron/GettyImages
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Angesichts der Niederlage beim VfL Bochum und der Einstellung seines Teams, insbesondere zu Spielbeginn, zeigte sich Daniel Farke äußerst unzufrieden. Der Gladbach-Trainer sparte nicht mit Kritik an der Mannschaft.


Die 1:2-Pleite gegen einen klaren Abstiegskandidaten ist nicht der Anspruch von Gladbach. Unabhängig davon, ob mit Daniel Farke erst etwas aufgebaut werden soll. Aus den letzten sechs Pflichtspielen wurde lediglich ein einziger Sieg geholt - und das bei einem anderen Abstiegskandidaten.

Entsprechend groß war der Frust beim Trainer nach der Niederlage beim VfL Bochum. Das machte er mit deutlichen Worten auch sehr klar.

Farke mit deutlicher Kritik: Fohlenelf zu häufig "zu faul"

Insbesondere der schlechte Start in die Partie stand - mal wieder - im Negativfokus. "Mit der Geisteshaltung meiner Mannschaft in der Anfangsphase bin ich gar nicht einverstanden. Wir hatten keinen Körperkontakt, sind gar nicht in Zweikämpfe gegangen", kritisierte Farke deutlich (via Bild).

Der Coach weiter: "Ich fand uns einfach lauffaul, zu faul in die Zweikämpfe zu gehen, zu faul die Tiefe zu sichern."

Klare Worte, die unmissverständlich in Richtung Team gehen. Farke spart nicht mit öffentlicher Kritik. Schon mehrfach hatte er erklärt, dass seine Spieler alle Unterstützung, jeden Support von ihm und auch jeden Spaß mit ihm haben können. Aber auch, dass sie zugleich kritikfähig sein müssen.

Philipp Hofmann
Am Dienstag jubelten nur die Bochumer / Lars Baron/GettyImages

Letzteres zeigt sich nun. Den 46-Jährigen frustrierte, dass sein Team es schon mehrfach geschafft habe, Spiele zu spielen, "in denen wir sensationell gestartet sind" - wie etwa gegen RB Leipzig. Andererseits jedoch gibt es immer wieder Auftritte, "in denen wir in den ersten 25 Minuten den Ton komplett falsch gesetzt und die Partie quasi schon verloren haben".

Dieser nicht stringente Weg ist ein Graus für den Trainer, der mit seiner Mannschaft gerne in Kontrolle sein möchte. Entsprechend harsch fällt auch die Kritik seinerseits aus.

"Wir müssen daran arbeiten, mehr Konstanz in die Geisteshaltung reinzubekommen, wie wir in die Spiele rein starten. Dann können wir auch mehr Konstanz in unsere Punkt-Ausbeute bekommen", betonte er.

Bislang schwankt die Borussia immer wieder zwischen Siegen und Niederlagen. Eine konstante Serie konnte bislang noch nicht gestartet werden. Daher ist man zuletzt auch ins graue Mittelfeld der Tabelle abgerutscht. Zwar war das internationale Geschäft kein ausgegebenes Ziel, doch schielt die Fohlenelf durchaus auf die europäischen Plätze. Diese sind mittlerweile aber sechs Punkte entfernt.


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