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Neuer Fußball beim BVB: Mo Dahoud schwärmt von Marco Roses System

Oscar Nolte
Mo Dahoud ist überzeugt vom neuen Cheftrainer Marco Rose
Mo Dahoud ist überzeugt vom neuen Cheftrainer Marco Rose / Matthias Hangst/Getty Images
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Der BVB hat sich mit Marco Rose auf der Cheftrainer-Position neu aufgestellt und den absoluten Wunschkandidaten der Verantwortlichen verpflichtet. Mittelfeldspieler Mo Dahoud schwärmt im BVB-eigenen Podcast vom neuen System der Borussia.


Mit dem Ball am Fuß sind dem BVB seit einigen Jahren kaum Grenzen gesetzt. Gegen tief stehende Mannschaften, die den Schwarz-Gelben größtenteils den Ballbesitz überließen, war die Borussia in den vergangenen Spielzeiten aber viel zu ausrechenbar und statisch. Unter Marco Rose wird der Fokus nun wieder auf das Spiel ohne den Ball gelegt.

Marco Rose setzt beim BVB auf Pressing statt Ballbesitz

Im Vorfeld hatte sich Mo Dahoud bei seinen ehemaligen Kollegen von Borussia Mönchengladbach über den neuen Trainer schlau gemacht. "Immer nur Ballbesitz, das gibt es nicht mehr", erfuhr Dahoud aus Gladbach. "Es gibt nur noch Pressing im Training, in jeder Übung."

Ein System, von dem Dahoud schon jetzt überzeugt ist. "Hundert Prozent", antwortet der Ballkünstler auf die Frage, ob Marco Rose den BVB auf ein neues Level heben kann. "Du merkst, dass du die ganze Zeit im Spiel aktiv bist; du hast gar keine Zeit, um auch nur mal eine Minute abzuschalten. Ich mag das", schwärmt Dahoud.

Marco Rose
Marco Rose setzt seine taktischen Ideen beim BVB um / Frederic Scheidemann/Getty Images

Eine besondere Qualität, die sich schon jetzt unter Marco Rose abzeichnet, hebt Dahoud besonders hervor: "Ich sag' dir, selbst der schlechteste Verteidiger kann [in diesem System, Anm.] nicht schlecht aussehen."

Dafür braucht es allerdings viel Zeit und Fleiß. "Die ersten Bundesliga-Spiele werden holprig sein", bittet Dahoud daher um Geduld. Die Mannschaft müsse sich an das System gewöhnen und die Abläufe automatisieren. Die taktischen Erwartungen Roses erfordern zudem enorme physische Anstrengungen, weshalb Dahoud auch vor Erschöpfungslöchern warnt.

Insgesamt scheinen die Ideen Roses jedoch genau das zu sein, was dem BVB in den vergangenen Jahren fehlten. Gepaart mit der immensen fußballerischen Qualität im Kader könnte der neue Trainer die Borussia tatsächlich auf ein neues Level heben, das die Schwarz-Gelben wieder zu einem ernsthaften Konkurrenten im Rennen um die Meisterschaft machen würden.

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