Bobic als Bierhoff-Nachfolger beim DFB? Hertha-Sportchef äußert sich zu Gerüchten

Simon Zimmermann
Kann sich Bobic die Bierhoff-Nachfolge vorstellen?
Kann sich Bobic die Bierhoff-Nachfolge vorstellen? / Boris Streubel/GettyImages
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Fredi Bobic hat sich zu den Gerüchten um die Nachfolge von Oliver Bierhoff beim DFB geäußert. Der Hertha-Sportchef gab zu, dass die Spekulationen ihn bewegen würden. Ausschließen möchte er nichts.


Nach dem erneuten WM-Debakel muss sich beim DFB etwas tun. Nach dem Aus von Oliver Bierhoff sucht der Verband nach einem Nachfolger. Auch eine Doppelspitze wird derzeit gehandelt.

Unter den heißesten Kandidaten soll Fredi Bobic stehen. Der 51-Jährige war selbst 37-facher Nationalspieler und gewann 1996 den Europameister-Titel. Seit Sommer 2021 arbeitet Bobic als Geschäftsführer Sport bei der Berliner Hertha, wo er noch bis 2024 unter Vertrag steht.

Vor dem WM-Viertelfinale Kroatien gegen Brasilien wurde Bobic bei Magenta TV auf das vermeintliche Interesse des DFB angesprochen. "Es ist natürlich so, dass das mit einem etwas macht. Das ist ganz selbstredend und auch ganz klar", gab Bobic zu. Hertha BSC sei aber "mein Hauptfokus, das ist mein wichtigster Fokus, den ich gerade aktuell habe".

Ausschließen mochte er einen Job beim Verband aber nicht. "Das ist im Fußball so." Er wisse, "wie dynamisch ein Fußballgeschäft sein kann", meinte Bobic. "Wenn ich um Rat gefragt werde, werde ich gerne etwas dazu sagen", erklärte er weiter.

"Die Inhalte müssen immer im Vordergrund sein", forderte Bobic ein. Konkreter wurde der Hertha-Sportchef aber nicht. Es bleibt also weiter völlig offen, ob der DFB im 51-Jährigen seine Wunschlösung sieht. Und ob Bobic die Hertha für einen Posten beim Verband verlassen würde.


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