Bericht: Entscheidung um Zukunft von Union-Trainer Nenad Bjelica gefallen

  • FCU-Sportchef Ruhnert vermied am Sonntag klares Bekenntnis zum Trainer
  • Bjelica wegen Tätlichkeit gegen Sané in der Kritik
  • Union-Coach muss drei Spiele Sperre absitzen

Nenad Bjelica auf der Tribüne der Alten Försterei
Nenad Bjelica auf der Tribüne der Alten Försterei / Maja Hitij/GettyImages
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Nenad Bjelica steht nach seiner Tätlichkeit gegen die Bayern und der verhängten Drei-Spiele-Sperre in der Kritik. Bis zuletzt galt seine Zukunft als Trainer von Union Berlin als unsicher. Nun soll eine Entscheidung beim Fischer-Nachfolger gefallen sein.

Als die Eisernen am Sonntag den so wichtigen 1:0-Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht Darmstadt 98 feierten, musste Nenad Bjelica von der Tribüne aus jubeln. Der Union-Coach verpasste das erste von drei Spielen, nachdem er sich im Duell gegen den FC Bayern zu einer Tätlichkeit gegen Leroy Sané hinreißen ließ.

Vor dem Spiel ließ Unions Sportchef Oliver Ruhnert die Zukunft des Trainers offen: "Für uns steht das Spiel gegen Darmstadt im Fokus. Das ist viel wichtiger, als alles andere. Wir sind sehr unglücklich mit der Aktion und in keinster Weise einverstanden", erklärte er am DAZN-Mikro.

Mittlerweile soll aber eine Entscheidung zum 52-jährigen Kroaten gefallen sein. Wie Sky berichtet, wird Bjelica vorerst Cheftrainer der Eisernen bleiben. Demnach werde er am Mittwoch wie gewohnt das Training leiten und nach seiner Sperre wieder an die Seitenlinie zurückkehren.

Gegen RB Leipzig und im Nachholspiel gegen Mainz 05 wird Bjelica demnach noch fehlen. Im Anschluss darf er gegen den VfL Wolfsburg (10. Februar) wieder ganz normal seinem Job nachkommen.

Union Berlin liegt auch nach dem Sieg gegen Darmstadt weiterhin auf Platz 15 in der Tabelle. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge ist allerdings auf fünf bzw. sechs Zähler gewachsen.


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