Bei Abstieg: Dieser Köln-Star verfügt über eine Ausstiegsklausel

Der 1. FC Köln darf nach dem Sieg gegen Union Berlin weiterhin an den Klassenerhalt glauben. Sollten die Geißböcke doch runter müssen, wären einige Spieler für fixe Preise zu haben. Laut der 'Sportbild' unter anderem die gesamte Innenverteidigung.
Timo Huebers
Timo Huebers / Christof Koepsel/GettyImages
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Nach dem sensationellen Comeback gegen Union Berlin (3:2) lebt die Hoffnung auf den Klassenerhalt beim 1. FC Köln. Die Hürde ist dennoch weiterhin hoch: Nur bei einer Niederlage von Union im Heimspiel gegen den SC Freiburg hat der FC überhaupt eine Chance, den Relegationsplatz noch zu erreichen.

Falls die Freiburger in der Hauptstadt gewinnen, muss die Mannschaft von Timo Schultz ihr Spiel in Heidenheim gewinnen und dabei vier Tore gegenüber dem FCU aufholen. Ein 2:0 Sieg bei einer 0:2-Niederlage der Unioner würde beispielsweise reichen. Nur so lässt sich das seit Wochen befürchtete Horrorszenario abwenden.

Ein Abstieg trifft jeden Verein hart, für den FC steht in diesem Jahr dennoch noch einmal mehr auf dem Spiel als üblich. Die Kölner haben im Sommertransferfenster eine Transfersperre, dürfen also keine Spieler verpflichten. Selbst ablösefreie Spieler kann Köln erst im Winter anmelden.

Auf der anderen Seite drohen beim Abstieg einige namhafte Abgänge. Das Offensivtrio Luca Waldschmidt, Mark Uth und Davie Selke hat keine Verträge für die zweite Liga. Abwehrchef Jeff Chabot und Torwart Marvin Schwäbe haben laut der Sportbild jeweils eine Ausstiegsklausel über vier Millionen Euro im Vertrag. Chabot zieht es dem Blatt zufolge nach Stuttgart, auch an Schwäbe gibt es Interesse. Der HSV, bei dem Steffen Baumgart, der Schwäbe einst zu Kölner Nummer eins machte, Trainer ist, soll sich mit einer Verpflichtung beschäftigen.

Ausstiegsklausel bei Hübers gestaffelt

Und damit noch nicht genug der schlechten Nachrichten für FC-Fans: Die Sportbild berichtet zudem, dass auch Chabots Partner in der Innenverteidigung Timo Hübers im Falle eines Abstieges eine Ausstiegsklausel hat. Die soll zwischen vier und sieben Millionen Euro liegen. Wie viel der FC erhalten würde, ist abhängig vom aufnehmenden Verein. Sollte Hübers zu einem anderen Zweitligisten wechseln, müsste dieser nur vier Millionen Euro zahlen. Ein Erstligist würde bereits mehr zahlen, falls ein absoluter Spitzenklub bei Hübers anklopft, müsste dieser sieben Millionen Euro in die Domstadt überweisen.


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