Bayern München

Keine Januar-Transfers beim FC Bayern - So geht es bei Süle und Tolisso weiter

Simon Zimmermann
Niklas Süles Zukunft bleibt vorerst ungeklärt
Niklas Süles Zukunft bleibt vorerst ungeklärt / Sebastian Widmann/GettyImages
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In diesem Januar wird sich im Bayern-Kader nichts mehr tun. Für den Sommer bleiben Niklas Süle und Corentin Tolisso im Fokus. Für das Duo hat man in München bereits Ersatz im Blick. So ist der Stand bei Süle, Tolisso, Zakaria, Christensen und Rüdiger.


"Wir sind sehr, sehr gut besetzt. Wir haben eine gute Truppe, die steht. Da wird nichts passieren."

Hasan Salihamidzic schloss im Vorfeld der Partie gegen die Berliner Hertha Transfers in diesem Januar aus (via DAZN). Der Bayern-Kader ist nach Meinung des Sportvorstandes bestens gerüstet, um in der Rückrunde der Saison die Meisterschale und den Henkelpott angreifen zu können.

Viel wurde in den vergangenen Wochen über potenzielle Verstärkungen für den Rekordmeister berichtet. Fast schon traditionell wurde über zahlreiche Namen spekuliert. Für den Rest der Saison bleiben das aber offenbar lediglich Gedankenspiele.

"Die Sinnhaftigkeit steht über allem. Wir sind nicht genötigt etwas zu tun und ich bin ein großer Freund davon den Markt zu sondieren und zu schauen, ob sich etwas ergibt. Wir haben einen guten Kader, mit dem ich sehr zufrieden bin", meinte auch Julian Nagelsmann. Der Bayer-Coach hatte allerdings zuletzt erklärt, dass er ein Freund von Wintertransfers sei.

Bis zum Sommer stehen für Salihamidzic dennoch wichtige Personal-Themen an. Allen voran gilt es, die Zukunft von Niklas Süle und Corentin Tolisso zu klären. Bei beiden läuft der Vertrag aus, bei beiden ist noch offen, wie es weitergeht.

Süle liegt Vertragsangebot vor

Wie der kicker berichtet, liegt Süle ein Vertragsangebot zur Unterschrift vor. Demnach sollen in der Offerte die Leistungen des 26-Jährigen, dessen Potenzial, aber auch seine Verletzungshistorie (zwei Kreuzbandrisse 2014/15 und 2019/20) eingeflossen sein. In welchen finanziellen Sphären das Angebot liegt, ließ der kicker offen.

FCB-Präsident Herbert Hainer hat gegenüber Sky mittlerweile bestätigt, dass ein konkretes Angebot vorliegt: "Wir haben Niklas Süle ein Angebot gemacht. Jetzt liegt es an ihm, das zu akzeptieren oder nicht zu akzeptieren. Natürlich muss es in einem bestimmten Zeitraum sein, weil wir uns dann auch dementsprechend aufstellen müssen. Ich kenne jetzt nicht das genaue Datum, aber das wird sicherlich irgendwann in absehbarer Zeit so weit sein, dass er sich bekennt, oder eben sagt, was seine Wünsche sind."

Derzeit soll Süle rund sieben Millionen Euro im Jahr verdienen. Dem Vernehmen nach soll der Nationalspieler über zehn Millionen Euro pro Saison fordern, um seinen Vertrag zu verlängern. Offen, ob das Angebot der Bayern Süles Vorstellungen entspricht.

Die FCB-Verantwortlichen werden die Entscheidung des 37-fachen Nationalspielers offenbar akzeptieren - egal, wie sie am Ende ausfallen wird. Ähnlich wie bei Alaba, als man nach einer bestimmten Frist das Angebot zurückzog, wird man wohl auch bei Süle verfahren.

Christensen und Rüdiger als mögliche Süle-Nachfolger

Weiterhin gilt ein Wechsel des Innenverteidigers in die Premier League als mögliche Option. Sollte Süle den Rekordmeister verlassen, hat man auch bereits Ersatz im Blick. Namentlich sind das die beiden Chelsea-Verteidiger Andreas Christensen und Antonio Rüdiger. Beide werden, Stand jetzt, im Sommer ablösefrei zu haben sein.

Bei beiden ist die Konkurrenz allerdings groß. Wie der kicker weiter berichtet, sollen beide Verteidiger mögliche Kandidaten sein. Sowohl bei Christensen als auch bei Rüdiger deute sich aber kein schneller Transfer an.

Tolisso-Abschied weiter wahrscheinlich - Zakaria bleibt im Fokus

Etwas anders ist die Situation bei Corentin Tolisso. Der verletzungsanfällige Franzose galt eigentlich als klarer Abgangskandidat. In der personellen Notsituation der vergangenen Wochen konnte sich der 27-Jährige aber wieder mit guten Leistungen in den Vordergrund spielen. Tolisso zeigte sowohl gegen Köln, als auch gegen die Hertha starke Leistungen und trug sich jeweils in die Torschützenliste ein.

Corentin Tolisso
Corentin Tolisso war gegen Hertha erneut erfolgreich / Maja Hitij/GettyImages

Kommt es beim Franzosen zum Umdenken? Ganz auszuschließen ist das zwar nicht - dennoch deutet weiterhin mehr auf einen ablösefreien Abgang des einstigen 41,5-Millionen-Euro-Einkaufs hin. Eine Trendwende in der Bewertung des 27-Jährigen sei nach dessen guten Auftritten zuletzt nicht abzuleiten, berichtet der kicker. Die enorme Verletzungshistorie Tolissos scheint man in München weiter im Fokus zu haben.

Vielmehr bleibt Denis Zakaria eine dynamische Alternative, die ab der kommenden Saison den Kader ergänzen könnte. Der Schweizer wäre dann ablösefrei zu haben. Auch beim 25-Jährigen gilt aber: die Konkurrenz ist groß. Allen voran Juventus Turin soll starkes Interesse bekunden.

Denis Zakaria, Paul Jaeckel
Die Bayern sind weiter an Denis Zakaria dran / Lukas Schulze/GettyImages

Da ein Winter-Transfer nicht infrage kommt, bleibt es auch bei Zakaria zumindest offen, ob die Bayern im kommenden Sommer den Zuschlag erhalten werden.


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