Bayern München

Bayern-Krise nervt Kimmich: Süle "kommt jetzt rausgekrochen"

Daniel Holfelder
Kann sich den ein oder anderen Spruch gegen die Ex-Kollegen nicht verkneifen: Niklas Süle
Kann sich den ein oder anderen Spruch gegen die Ex-Kollegen nicht verkneifen: Niklas Süle / Michael Regan/GettyImages
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Der FC Bayern steckt in der Krise. Vier sieglose Spiele in Folge in der Bundesliga erlebte der Rekordmeister zuletzt in der Saison 2000/2001 - vor über 20 Jahren! Wie Joshua Kimmich nun bei der Nationalmannschaft zugab, sorgt die aktuelle Misere bei einigen Kollegen durchaus für Erheiterung. Vor allem bei Niklas Süle.


"Niklas kommt jetzt rausgekrochen, von dem hört man ein paar Sprüche", verriet Kimmich am Dienstag auf der DFB-Pressekonferenz. Wie die Bild-Zeitung berichtet, trafen die Münchner ihren Ex-Kollegen, der im Zelt nebenan feierte, am Sonntag auf dem Oktoberfest.

Vom Spott des Neu-Dortmunders abgesehen gab Kimmich zu, dass ihn die komplizierte Lage im Klub auch beim DFB beeinflusst. "Ich ärgere mich schon brutal, weil die letzte Niederlage in Augsburg und auch die Unentschieden davor nicht nötig gewesen wären. Wir haben eine Vielzahl von Chancen vergeben", so der 27-Jährige.

Dasselbe sei ihm bei der Nationalmannschaft am Dienstag im Trainingsspiel passiert. "Das habe ich mit meiner Mannschaft auch verloren, weil wir unsere Chancen vergeben haben. Natürlich ist so etwas im Hinterkopf", erklärte der Mittelfeldmann. Trotzdem herrsche beim DFB "eine andere Ausgangssituation", fuhr Kimmich fort. "Ich freue mich, hier zu sein."

Für die beiden Nations-League-Duelle gegen Ungarn und England visiert der Sechser zwei Siege an: "Natürlich geht es auch immer um die Art und Weise, wie wir Fußball spielen. Aber am Ende sind es die Ergebnisse, die das Selbstvertrauen stärken und ein Selbstverständnis erzeugen."

Dass ihm die vier Bundesliga-Spiele ohne Dreier das Selbstvertrauen nicht komplett geraubt haben, machte der Champions-League-Sieger von 2020 mit einer Kampfansage an die Konkurrenz deutlich. "Für den neutralen Fan wird die Bundesliga dadurch natürlich interessanter. Die Dortmunder haben ihre Spiele meistens gewonnen, sie stehen jetzt über uns", fasste er die aktuelle Situation zusammen, fügte allerdings hinzu: "Doch die Saison ist noch lang."


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