Bayern München

de Ligt: Wechsel von Juventus zum FC Bayern als "Schritt nach vorne"

Yannik Möller
Matthijs de Ligt
Matthijs de Ligt / BSR Agency/GettyImages
facebooktwitterreddit

Matthijs de Ligt hat ein erstes Zwischenfazit zu seinem Wechsel zum FC Bayern gezogen. Vor allem im Vergleich zu Juventus Turin sieht er einen "Schritt nach vorne" für sich - auch im Bezug auf die Champions League.


Langsam aber sicher wächst Matthijs de Ligt in die Stamm- und Führungsspielerrolle, die er in München auch übernehmen soll. Musste er sich zu Saisonbeginn noch etwas gedulden, da Dayot Upamecano und Lucas Hernandez einen guten Job erledigten, spielte er in den letzten drei Liga-Partien jeweils aus der Startelf heraus.

Inzwischen sind einige Wochen seit seinem Wechsel zu den Bayern ins Land gezogen. Aktuell ist er bei der niederländischen Nationalelf unterwegs, wo er sich unter Louis van Gaal ebenfalls einem engen Konkurrenzkampf stellen muss.

Für ihn ein Anlass genug, gegenüber NOS ein erstes Zwischenfazit zu seinem zweiten Profi-Wechsel zu ziehen.

de Ligt erklärt: Bayern mit größerer Königsklassen-Ambition als Juventus

"Ich denke, dass ich einen Schritt nach vorne gemacht habe, was die Qualität der Mannschaft betrifft. Juventus ist ein großer Verein mit tollen Spielern und ich hatte dort eine fantastische Zeit, aber Bayern München hat die Ambition die Champions League zu gewinnen - diese Ambition habe ich bei Juventus als etwas kleiner vernommen", erklärte er.

Als er nach Turin ging, sei dieses Ziel noch größer gewesen. Deshalb habe man damals auch Cristiano Ronaldo und Gonzalo Higuain verpflichtet, so seine Einschätzung. "Doch nach einer Weile fühlte es sich an, als müsste das Team erneuert werden", erinnerte er sich.

Dass er den Verein wenige Monate vor der Weltmeisterschaft verlassen und sich somit in eine unbekannte Ausgangslage unter einem neuen Trainer gebracht hat, sieht manch einer als Risiko für de Ligt. "Im Fußball muss man Risiken eingehen", entgegnete er.

Matthijs De Ligt
de Ligt trainiert zurzeit wieder bei der Elftal / Soccrates Images/GettyImages

Doch auch im Hinblick auf seine Stellung in der Elftal sieht er den Bayern-Wechsel als positiv an: "Bayern ist näher an der Philosophie, die auch van Gaal auf dem Platz sehen möchte."

Dem Vernehmen nach hätte der heute 23-Jährige auch schon im Sommer 2019 an die Säbener Straße kommen können. Als er damals Ajax Amsterdam verließ, galten neben Juve auch die Bayern und der FC Barcelona als die größten Interessenten. Zumal der deutsche Rekordmeister ein Verein ist, dem de Ligt gegenüber eine schon grundsätzlich große Sympathie hat.

Er sei damals mit den Bayern und weiteren Klubs in Kontakt gewesen, verriet er nun erneut. "Schlussendlich haben sie aber Lucas Hernandez verpflichtet. Ich habe immer gewusst, dass Bayern München ein toller Verein ist, aber ich bin damals zu Juve gegangen, wo ich drei gute Jahre erlebt habe", so der Innenverteidiger.


Alles zum FC Bayern bei 90min:

facebooktwitterreddit