Bayern München

Bayern-Abschied an der Säbener: Fans frotzeln gegen Lewandowski

Jan Kupitz
Robert Lewandowski
Robert Lewandowski / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Robert Lewandowski hat am heutigen Dienstag zum letzten Mal an der Säbener Straße vorbeigeschaut. Zum Abschied musste er sich noch etwas Häme von den Bayern-Anhängern gefallen lassen.


Nicht nur vor seinem Wechsel zum FC Barcelona waren zwischen Robert Lewandowski und dem FC Bayern mehrere kleine Giftpfeile hin und her geflogen. Auch nach seiner Unterschrift in Katalonien konnte es der Stürmer nicht lassen, gegen die Münchener zu schießen, und machte ihnen Vorwürfe bezüglich mancher getroffenen Aussagen.

Hasan Salihamidzic hatte sich am Wochenende gegen die Lügen-Vorwürfe seines ehemaligen Schützlings gewehrt und Lewy wiederum kritisiert: "Ich kann es überhaupt nicht nachvollziehen. Mein Vater hat mir beigebracht, dass man, wenn man geht, nie die Tür mit dem Hintern schließt. Robert ist auf dem besten Weg, genau das zu tun."

Am Dienstag kam es schließlich zur finalen Aussprache der Beteiligten, als Lewandowski sich an der Säbener Straße von den Mitarbeitern des Rekordmeisters verabschiedete und zum Abschied ein paar Erinnerungsfotos schoss. "Es ist alles in Ordnung", sagte er am Sky-Mikro anschließend über sein Verhältnis zu Hasan Salihamidzic. "Ich habe alle getroffen und ihnen für alles gedankt. Die letzten Wochen waren für alle schwierig, aber ich werde nie vergessen, was ich hier erlebt habe, und ich danke den Fans für ihre Unterstützung."

"Es war traurig", gestand er nach dem Treffen mit den Mitarbeitern. "Ich werde immer dankbar sein für das, was ich hier gewonnen und erlebt habe. Ich habe mich bei allen für das bedankt, was sie für mich getan haben, und ihnen Geschenke gemacht. Es war ein emotionaler und schwieriger Moment für mich."

Weniger emotional war jedoch der Abschied von den Anhängern, die draußen an der Säbener Straße warteten. Als Lewandowski in seinem roten Sportflitzer ein letztes Mal vom Hof der Bayern fuhr, gab es mehrere "Hala Madrid"-Rufe, um den neuen Barça-Torjäger zu ärgern. Der streckte jedoch nur die Hand aus dem Fenster und winkte zum Abschied.

Das Ende einer wochenlangen Seifenoper.


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