Bayer 04 Leverkusen

Berater kündigt Alario-Abschied aus Leverkusen an - Januar-Wechsel nur unter einer Bedingung

Simon Zimmermann
Lucas Alario wird Leverkusen spätestens im Sommer verlassen
Lucas Alario wird Leverkusen spätestens im Sommer verlassen / Lars Baron/GettyImages
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Die Wege von Lucas Alario und Bayer Leverkusen werden sich trennen - spätestens im kommenden Sommer. Der Berater des argentinischen Mittelstürmers hat nach der Verpflichtung von Sardar Azmoun offen über Alarios Pläne gesprochen.


Mit der ablösefreien Verpflichtung von Sardar Azmoun hat Bayer Leverkusen bereits vorgesorgt. Und zwar für den Fall, dass Lucas Alario die Werkself im Sommer verlässt. Der 29-jährige Argentinier hatte zwar erst letzten August bis 2024 verlängert - der neue Vertrag wurde aber von beiden Seiten im Wissen abgeschlossen, dass sich die Wege vorzeitig trennen könnten.

Denn Alario ist im Sturmzentrum hinter Patrik Schick die klare Nummer zwei. Will der neunfache Nationalspieler seinen Traum von der WM in Katar verwirklichen, braucht er regelmäßige Spielpraxis.

Berater kündigt Alario-Abschied aus Leverkusen an

Sein Berater Pedro Aldave hat gegenüber der Bild auf die Verpflichtung Azmouns reagiert und einen Abgang seines Klienten offen angekündigt: "Der Plan ist, Leverkusen im Sommer zu verlassen. Lucas hat dort dann einen Zyklus abgeschlossen. Zudem kommen weitere Stürmer."

Laut der Bild besitzt Alario eine Ausstiegsklausel. Für festgeschriebene acht Millionen Euro Ablöse kann er am Saisonende wechseln. Gemessen an seinen Torjägerqualitäten und des aktuell geschätzten Marktwertes (zehn Millionen Euro), sollte diese Summe keine all zu große Hürde darstellen.

Winter-Wechsel nur unter einer Bedingung

Oder geht es noch viel schneller? "Jetzt würde er nur gehen, wenn Bayer es vorschlägt. Sollte der Klub entscheiden, ihn zu verleihen, würden wir sehen, welche die beste Option ist", erklärte Alario-Berater Aldave.

Leverkusen würde Alario nur dann ziehen lassen, wenn Amzoun schon diesen Januar kommt. Ein sofortiger Transfer ist aber eine Frage des Preises. Die Verhandlungen mit Zenit St. Petersburg, Amzouns aktuellem Klub, laufen zwar, eine Einigung ist aber nicht in Sicht. Die Preisvorstellungen der Russen sollen zu hoch sein. Aus Bayer-Sicht würde nur ein echtes Schnäppchen (weit unter fünf Millionen Euro) Sinn machen. Andernfalls verfügt man bis Saisonende mit Alario weiterhin über einen starken Schick-Backup.

Schlechte Stimmung wolle Alario jedenfalls nicht machen, versichert sein Berater. "Lucas geht es in Leverkusen gut. Er ist auf den Klub fokussiert, will mehr Einsatzzeiten und um seinen Platz im Sturm kämpfen."


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