Europa League

6 Dinge, die der Eintracht vor der Partie bei Barça Mut machen

Martin Bytomski
Kristijan Jakic und die Eintracht können optimistisch beim FC Barcelona antreten
Kristijan Jakic und die Eintracht können optimistisch beim FC Barcelona antreten / Quality Sport Images/GettyImages
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Schon auf dem Papier lässt sich das 1:1 von Eintracht Frankfurt vor dem Europa-League-Rückspiel am Donnerstag (ab 21 Uhr) beim FC Barcelona gut an. Wir haben für euch sechs Dinge, die der Eintracht Mut machen, das Viertelfinale zu überstehen.


1. Die Ausgangslage

Selbst die größten Pessimisten müssen nach dem 1:1 im Hinspiel einräumen: Es ist noch alles drin. Wichtig auch, dass die Auswärtstor-Regelung seit dieser Saison nicht mehr greift. Jeder Sieg bedeutet das Weiterkommen, jedes Unentschieden, egal in welcher Höhe, genügt der Eintracht immerhin für die Verlängerung. Die meisten hätten diese Ausgangslage wohl vor dem Hinspiel blind unterschrieben.


2. Die Fans

4.750 Eintrittskarten haben die Frankfurter Fans über das offizielle Gästekontingent erhalten. Klar ist aber, dass sich weitaus mehr SGE-Anhänger auf den Weg in den Süden machen. Der Verein geht von mindestens 10.000 Supportern aus. Neben der gewohnt lautstarken Unterstützung können sich die Eintracht-Profis über ein geschlossenes Bild der Auswärtsblocks freuen: Die Ultras Frankfurt riefen dazu auf, dass alle Fans ein weißes Shirt tragen sollen. Möglicherweise auch eine Spitze in Richtung der Barça-Anhänger: Weiß ist die Farbe der ärgsten Rivalen Real Madrid …


3. Barças Arroganz

Beim Duell in Frankfurt wirkte das Starensemble um Kapitän Sergio Busquets nur mäßig motiviert: Zweikämpfe wurden nach Möglichkeit vermieden, auch das Tempo wurde häufig verschleppt. Ganz offensichtlich fällt den Katalanen schwer, sich nach dem Abstieg aus der Champions League auf die Europa League einzulassen. Außerdem zeigt Barças Formkurve seit dem 4:0-Erfolg im Clasico bei Real Madrid nach unten: Am Sonntag gab es gerade einmal ein glückliches 3:2 beim La-Liga-Schlusslicht UD Levante. Luuk de Jong erlöste sein Team erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit dem Siegtor.


4. Die Leistung des Hinspiels

Nicht nur das Ergebnis ist durchaus positiv, auch die Leistung aus dem Hinspiel sollte der Eintracht Mut machen. Gerade im ersten Durchgang waren die Hessen die bestimmende Mannschaft, hatte Barcelona im Griff und hätte durchaus mehrfach treffen können. Der Mix aus Geschwindigkeit und Wucht schmeckte der Mannschaft von Trainer Xavi nicht. Gerade das schnelle Spiel über die Außen Filip Kostic und Ansgar Knauff war ein Schlüssel zum Erfolg. Das sollte auch für das Rückspiel Mut machen.


5. Die personelle Lage

Allein auf den gelb-rot gesperrten Innenverteidiger Tuta muss die SGE verzichten. Ansonsten sind alle Spieler fit. Auch Djibril Sow, der sich im Spiel am vergangenen Wochenende gegen den SC Freiburg eine Kniezerrung zugezogen hatte, könnte ebenfalls rechtzeitig fit werden. Das wäre wichtig: Sow sorgt für die richtige Balance im Zentrum, verstärkt je nach Situation die Defensive oder den Angriff und gibt den Takt vor.

Barcelona muss dagegen weiter auf den nicht spielberechtigten Rechtsverteidiger Dani Alves verzichten. Auch das Mitwirken von Gerard Piqué ist stark fraglich: Gegen Levante musste der Abwehrboss wegen einer Adduktorenzerrung zusehen.


6. Die Bundesliga

Volle Konzentration auf die Europa League: Das könnte das Motto nach dem Spiel gegen Freiburg lauten. Zwar verlor die Eintracht die Partie gegen den SCF, war dabei aber keineswegs das schlechtere Team: Mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse, zwei Abseits- sowie ein Pfostentreffer. Die Mannschaft von Frankfurt-Trainer Oliver Glasner hätte mindestens einen Zähler gegen formstarke Freiburger verdient gehabt.


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