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Barça verschiebt Transfer-Offensive auf Leipzigs Olmo

Yannik Möller
Dani Olmo
Dani Olmo / Quality Sport Images/GettyImages
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Dani Olmo spielt in den Plänen des FC Barcelona eine große Rolle - aber erst für den Sommer 2023. Die Gespräche zwischen Barça und RB Leipzig laufen bereits.


Seit inzwischen fast zweieinhalb Jahren spielt Dani Olmo für Leipzig. Ausgehend vom Marktwert steht er in der Mannschaft an zweiter Stelle: Mit seinen 45 Millionen Euro wird er lediglich von Christopher Nkunku (65 Millionen Euro) übertroffen.

Der finanzielle Unterschied wäre noch kleiner, wäre der Spanier in dieser Saison nicht so häufig verletzungsbedingt ausgefallen. Gerade einmal 14 Liga-Einsätze hat er bislang zu verbuchen, davon nur sechs aus der Startelf heraus. Doch wenn er spielt, ist er für Leipzig immer von Bedeutung.

Damit hat er natürlich bei größeren Klubs für Aufmerksamkeit gesorgt. Allen voran Barcelona wird ein Interesse an ihm nachgesagt. Doch zum Transfer wird es in diesem Sommer wohl nicht kommen.

Olmo soll erst 2023 zu Barça zurückkehren: Geduld soll Ablöse drücken

Der Grund, den die Sport Bild dafür anführt: Die Katalanen haben zwar ein gesteigertes Augenmerk auf Olmo gelegt, sodass er nach wie vor als Wunschspieler gilt - doch hat er für die kommende Transferphase keine allzu hohe Priorität.

Stattdessen soll der FCB planen, noch ein weiteres Jahr zu warten. Nicht etwa, damit sich der 23-Jährige noch weiter entwickeln und nach den diversen Ausfällen in dieser Spielzeit weiter fangen kann.

Dani Olmo
Olmo im Einsatz gegen Atalanta / Stuart Franklin/GettyImages

Sondern aus einem finanziellen Grund: Im nächsten Sommer bliebe nur noch ein Jahr an Vertragslaufzeit. Dann wären nicht mehr die etwa 60 Millionen Euro fällig, die es in den nächsten Wochen und Monaten brauchen würde, um die Sachsen von einem Verkauf zu überzeugen. Die Ablöse würde spürbar fallen, weil ein ablösefreier Wechsel wiederum ein Jahr darauf vermieden werden muss.

Eine Vertragsverlängerung - etwa mit integrierter Ausstiegsklausel - wäre dahingehend der einzige Schritt, um den Wechsel weiter hinauszuzögern. Angesichts des Interesses von Barcelona aus der spanischen Heimat erscheint dieses Szenario aus Olmo-Sicht aber nicht sonderlich wahrscheinlich zu sein.


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