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Barça aktiviert "zweiten Hebel": TV-Rechte-Deal bringt rund 400 Millionen Euro

Simon Zimmermann
Joan Laporta freut sich über frisches Geld
Joan Laporta freut sich über frisches Geld / Eric Espada/GettyImages
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Der FC Barcelona hat den "zweiten Hebel" seines finanziellen Sanierungsplans in Gang gesetzt und weitere 15 Prozent seiner La-Liga-Fernsehrechte an Sixth Street verkauft. Der Deal soll den Katalanen rund 400 Millionen Euro bringen.


Die globale Investmentgesellschaft hatte bereits einen Anteil von 10 Prozent und wird nun für die nächsten 25 Jahre insgesamt 25 Prozent der Rechte besitzen.

Die Transaktion wurde von den Mitgliedern der außerordentlichen Generalversammlung von Barça im vergangenen Juni mehrheitlich unterstützt.

"Wir treiben unsere Strategie weiter voran und freuen uns, diese zusätzliche Vereinbarung mit Sixth Street abgeschlossen zu haben, die unsere Finanzkraft erheblich stärkt", sagte Vereinspräsident Joan Laporta.

"In den vergangenen Wochen haben wir und Sixth Street mit einem gemeinsamen Verständnis dessen zusammengearbeitet, was wir für unseren Verein erreichen wollen, und wir freuen uns auf eine großartige langfristige Partnerschaft", so Laporta weiter.

"Der FC Barcelona ist eine der weltweit führenden Sportorganisationen und wir freuen uns, unsere Beziehung durch diese zusätzliche Investition auszubauen", sagte Alan Waxman, Mitbegründer und CEO von Sixth Street.

Das durch die Transaktion frei werdende Geld könnte Barça dabei helfen, weitere Transfers zu tätigen. 90min hat erfahren, dass während des Besuchs von Sixth Street in Spanien Gespräche über einen "dritten Hebel" geführt wurden.

Die Katalanen haben bereits Franck Kessié und Andreas Christensen ablösefrei verpflichtet sowie für Robert Lewandowski und Raphinha weit über 100 Millionen Euro gezahlt.

Die Katalanen wollen noch weitere Spieler verpflichten und prüfen Angebote für Marcos Alonso, Cesar Azpilicueta und Jules Kounde - wobei letzterer wahrscheinlich zum FC Chelsea wechseln wird.


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