Barça in Spendierlaune: Vermeintlicher Dembélé-Vertrag geleaked

Daniel Holfelder
Ousmane Dembélé
Ousmane Dembélé / Quality Sport Images/GettyImages
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Nach monatelangem Hin und Her einigten sich der FC Barcelona und Ousmane Dembélé im Juli auf eine Vertragsverlängerung bis 2024. Nun wurden die vermeintlichen finanzielle Eckdaten des Deals bekannt.


Wie die spanische Zeitung Sport erfahren haben will, kassiert Dembélé 16 Millionen Euro pro Saison. Hinzu kommen vier Millionen Euro an Bonuszahlungen, die an das Erreichen bestimmter - Sport zufolge realistischer - Ziele geknüpft sind. Das Gesamtvolumen des zwei Jahre gültigen Kontrakts beträgt demnach 40 Millionen Euro.

Doch damit nicht genug. Für den Fall, dass ein Verein Dembélés Ausstiegsklausel in Höhe von 100 Millionen Euro aktiviert, erhält der 25-Jährige außerdem 50 Prozent (!) der Ablösesumme.

Sollten die Zahlen stimmen, muss man sich um den FC Barcelona wohl noch größere Sorgen machen als ohnehin schon. Dembélé, der ohne Zweifel großes Potenzial besitzt, fiel seit seinem Wechsel vom BVB in erster Linie durch Verletzungen auf. Eine tragende Rolle nahm der 25-Jährige in Katalonien nie ein. Einem Profi mit dieser Leistungsbilanz einen so lukrativen Vertrag anzubieten, ist schwer nachvollziehbar - und das ganz unabhängig von Barças prekärer Finanzsituation.

Wie ernst es um die Blaugrana steht, lässt sich auch daran ablesen, dass Dembélé laut Sport noch immer keine Spielberechtigung für den Ligastart am morgigen Samstag besitzt. Dasselbe gilt auch für Robert Lewandowski, Andreas Christensen, Franck Kessié, Raphinha, Jules Koundé, Sergi Roberto, Samuel Umtiti und Martin Braithwaite. Um die genannten Akteure bei der spanischen Liga registrieren zu können, benötigen die Katalanen erst weitere Einnahmen.


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