Skip to main content

Auslosung zur EM 2022: DFB-Frauen erwischen schwere Gruppe

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bei der EM-Auslosung
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bei der EM-Auslosung | Julian Finney/GettyImages

Im Sommer 2022 wird mit einem Jahr Verspätung die Frauen-EM in England ausgetragen. Vom 6. bis zum 31. Juli 2022 kämpfen 16 Teams um den Titel. Die deutsche Nationalmannschaft bekommt es dann zunächst in Gruppe B mit Spanien, Dänemark und Finnland zu tun.


Die Auslosung der Gruppenphase für die EM 2022 hat Rekordeuropameister Deutschland (acht Titel) mit Spanien (10. FIFA-Weltrangliste) den dicksten Brocken beschert. Dazu kommt es zu zwei Duellen mit skandinavischen Teams. Dänemark (15. FIFA-Weltrangliste) und Finnland (25. FIFA-Weltrangliste) komplettieren Gruppe B.

Die deutsche Gruppe im Überblick:

Die deutschen Gruppenspiele:

  • Deutschland - Dänemark (8.7.2022, Milton Keynes)
  • Deutschland - Spanien (12.7.2022, London)
  • Deutschland - Finnland (16.7.2022, Milton Keynes)

Gastgeber England war in Gruppe A gesetzt und trifft dort auf Österreich, Norwegen und Nordirland. Titelverteidiger Niederlande bekommt es in Gruppe C mit Schweden, Russland und der Schweiz zu tun. Komplettiert wird das Feld in Gruppe D von Frankreich, Italien, Belgien und Island.

Alle EM-Gruppen im Überblick

Das Eröffnungsspiel der EM 2022 steigt am 6. Juli im Old Trafford. Das Finale wird am 31.7. - ganz nach der Tradition - in Wembley ausgetragen. Die deutsche Mannschaft schied bei der letzten EM-Endrunde bereits im Viertelfinale aus. Damals war gegen Dänemark Endstation - einem der Gruppengegner im kommenden Sommer.

Die Favoriten für die EM 2022

Zuvor waren die DFB-Frauen 18 Jahre am Stück Europameister. Die Turniere 1995, 1997, 2001, 2005, 2009 und 2013 konnte man allesamt gewinnen. Dazu auch die Ausgaben 1989 und 1991. Als Top-Favorit geht die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nicht unbedingt ins Turiner - trotz FIFA-Weltranglistenplatz drei. Gastgeber England, Titelverteidiger Niederlande und auch Frankreich und Schweden dürften höher eingeschätzt sein. Dennoch will man beim DFB wieder nach dem Titel greifen.

Loading recommendations... Please wait while we load personalized content recommendations