Atlético Madrid

Atlético: Der Cholo träumt weiter von der Rückkehr von Antoine Griezmann!

Guido Müller
Träumt weiterhin von einer Rückkehr von Antoine Griezmann: Atlético-Trainer Diego Simeone
Träumt weiterhin von einer Rückkehr von Antoine Griezmann: Atlético-Trainer Diego Simeone / Soccrates Images/Getty Images
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Seit dieser Woche ist der Kader von Atlético Madrid wieder vollständig in den Trainingsalltag zurückgekehrt. In Bezug auf die noch bis zum 31. August (Transferschluss) zu klärenden Personalfragen steht ein Verkauf eines englischen Vize-Europameisters genauso im Raum wie der Traum des Trainers von "Rückkehrer" Antoine Griezmann.


Seit dieser Woche kann Atléticos Coach Diego Simeone zumindest wieder seinen kompletten Kader zum Training begrüßen.

Die Rückkehr der EM-Fahrer Kieran Trippier, Koke und Marcos Llorente, zuzüglich der südamerikanischen Fraktion um Luis Suárez, Renan Lodi, Nehuen Pérez (zuletzt an den FC Granada ausgeliehen) geben dem Cholo wieder mehr personelle Alternativen an die Hand.

Doch steht auch fest, dass es hier und da noch zu punktuellen Veränderungen kommen wird. So soll der 30-jährige Rechtsverteidiger Trippier weiterhin gewillt sein, Atlético noch in diesem Sommer zu verlassen.

Trippier will zurück auf die Insel

Einem Bericht der Manchester Evening News (via marca.com) zufolge soll Trippier, dessen Vertrag bei Atlético noch bis zum Sommer 2023 befristet ist, die Absicht haben, notfalls bis zum 31. August auf den Vollzug seines angedachten Wechsels zu Manchester United zu warten.

Kieran Trippier
Will nach zwei Jahren in Madrid wieder zurück in seine englische Heimat: Kieran Trippier / Soccrates Images/Getty Images

Doch vor allem dreht sich die diesjährige Personalplanung des Cholo um die neue Besetzung des Sturms. Der große Traum des Argentiniers bleibt dabei die Rückkehr von Antoine Griezmann.

Doch in dieser Personalie ist es wiederum Atlético selbst, das sich in Geduld üben muss. Notfalls bis zum Monatsende. Über die beklemmende Finanzlage ihres Liga-Rivalen aus Barcelona sind natürlich auch die rojiblancos informiert.

Und dass der FC Barcelona vor allem Großverdiener wie den Franzosen loswerden muss, ist ebenfalls in der Branche bekannt.

Nur mit Abgängen von Nebendarstellern wie Martin Braithwaite oder Miralem Pjanic (oder mit den schon realisierten Verkäufen von Jean-Clair Todibo, Junior Firpo oder Carles Aleñá) wird man die beabsichtigte spürbare Entlastung des Gehaltsgefüges jedenfalls nicht zustande bringen.

Und genau darauf scheint Atlético zu spekulieren. Im Klub will man wissen, dass sich Griezmann, sollte der FC Barcelona ihm unmissverständlich den Weg zur Tür weisen, als erste Alternative mit seinem Ex-Klub beschäftigen würde. Bei den colchoneros hatte der Weltmeister von 2018 seine besten Jahre als Profi.

Antoine Griezmann
Seine Zukunft bleibt weiterhin ungeklärt: Antoine Griezmann / Quality Sport Images/Getty Images

Auch Atlético braucht dringend Transfereinnahmen

Einen Tausch zwischen beiden Klubs, wie er noch vor einigen Wochen im Raum stand, wird es aber wohl nicht geben. Denn das Interesse der Blaugrana an Atléticos Saúl Ñíguez soll in den letzten Wochen stark abgekühlt sein.

Was für die Madrilenen wiederum bedeutet, bis zum Transferschluss einen anderen Abnehmer für den 19-maligen spanischen Nationalspieler zu finden.

Denn Geld muss dringend noch in die Kassen des amtierenden Meisters gespült werden, um den Transfer von Griezmann überhaupt stemmen zu können. Vielleicht kommt es ja aus England. Die Daily Mail will von einem Interesse des FC Liverpool und von Manchester United an dem 26-Jährigen erfahren haben.

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