Frankfurt oder Dortmund? Knauff äußert sich zu seiner Zukunft

Yannik Möller
Ansgar Knauff
Ansgar Knauff / Alex Grimm/GettyImages
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In nicht allzu ferner Zukunft wird sich Ansgar Knauff zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund entscheiden müssen. Er selbst sieht sich, trotz der schwierigen Frage, schon jetzt als Gewinner.


Hatte Ansgar Knauff beim BVB nur geringe Chancen, sich zu zeigen und wichtige Spielpraxis zu sammeln, ist die Leihe nach Frankfurt für alle Beteiligten ein voller Erfolg.

Der 21-Jährige spielt regelmäßig auf und das sogar in der Europa- sowie in der Champions League. Davon profitiert die Eintracht, während die Leihe auch aus Sicht der Dortmunder ihren Zweck voll erfüllt. Immerhin hat Knauff über die vergangenen zwölf Monate große Schritte machen können, was in der Rückrunde ebenfalls der Fall sein wird.

Doch dann endet die Leihe auch. Zum Saisonende, so ist es die klare Ausgangslage, wird er wieder zur Borussia zurückkehren - zumindest vorerst. Denn es steht die Frage im Raum, ob er im Nachhinein vielleicht nicht doch fest bei der SGE bleibt. Immerhin hat man Gefallen am Rechtsaußen gefunden.

SGE vs. BVB: Knauff gibt sich aufgrund guter Ausgangslage "entspannt"

Knauff selbst geht mit dieser Frage sehr "entspannt" um, wie er gegenüber dem kicker erklärte. "Ich konzentriere mich voll auf die zweite Saisonhälfte - mit diesem Verein ist alles möglich! Wir spielen bisher eine außergewöhnlich gute Saison und wir wollen sie auch außergewöhnlich gut beenden", betonte er zunächst seine Ziele in Frankfurt.

Angesichts dieser Ziele bleibe nicht viel Zeit, "um sich über andere Sachen Gedanken zu machen". Dennoch werde man sich "früher oder später zusammensetzen", erklärte er. Der richtige Zeitpunkt dafür sei seiner Meinung nach aber noch nicht gekommen.

Randal Kolo Muani, Tuta, Ansgar Knauff, Djibril Sow
Knauff feiert in der Königsklasse mit den Teamkollegen / Gualter Fatia/GettyImages

"Das Wichtigste ist das Sportliche, das zeigt auch die Entscheidung für die Leihe", räumte er direkt die Aussicht auf mehr Geld in Dortmund beiseite. "Ich stehe am Anfang meiner Karriere und es bringt mir nichts, auf etwas anderes als meine sportliche Entwicklung zu schauen."

Derweil hat er viel Lob für beide Vereine übrig. "Wie auch immer es ausgeht, ich kann eigentlich nur gewinnen", betonte Knauff.

Seine Begründung: Die SGE und der BVB seien "beides tolle Vereine mit fantastischen Fans und Hammer-Stadien". Er führte weiter aus: "Edin [Terzic] ist ein super Trainer, der mich sehr weit gebracht hat. Obwohl ich ein junger Spieler mit wenig Erfahrung im Profibereich war, stellte er mich in großen Spielen auf. Aber genauso ist Oliver [Glasner] ein toller Trainer, der mich innerhalb von einem Jahr extrem weiterentwickelt hat. In beiden Vereinen arbeiten top Trainerteams. Deshalb bin ich auch entspannt."


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