DFB-Frauen

Alex Popp feiert DFB-Comeback - Voss-Tecklenburg gibt Kader für WM-Quali bekannt

Jan Kupitz
Alexandra Popp
Alexandra Popp / Jamie Sabau/GettyImages
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Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat am Dienstag den Kader für die beiden Länderspiele gegen Portugal und Serbien bekannt gegeben. Alexandra Popp feiert nach einem knappen Jahr ihr Comeback.


Mitte April müssen die deutschen Frauen in der WM-Qualifikation gegen Portugal (9. April) und Serbien (12. April) antreten - auch im Hinblick auf die im Juli stattfindende EM zwei wichtige Partien, in denen Voss-Tecklenburg ihre Akteurinnen noch einmal ganz genau unter die Lupe nehmen kann.

Im Vergleich zum Arnold Cup Cup, an dem das DFB-Team im Februar teilgenommen hatte, kehren eine ganz Reihe an prominenten Namen zurück ins Aufgebot: Svenja Huth, Tabea Waßmuth, Kathrin Hendrich, Almuth Schult, Lena Lattwein, Sjoeke Nüsken, Sydney Lohmann und Dzsenifer Marozsan sind nach Verletzungen bzw. Krankheiten wieder einsatzbereit.

Die größte Freude bereitet allerdings das Comeback von Alexandra Popp, die letztmals im April 2021 für die deutsche Nationalmannschaft aktiv gewesen war und danach aufgrund einer schweren Knieverletzung passen musste.

"Es freut uns sehr, dass Poppi wieder dabei ist. Sie ist eine sehr wichtige Spielerin für uns - auf und neben dem Platz. Mit ihrer starken Persönlichkeit, Präsenz, Power und Führungsstärke ist sie ein wichtiger Baustein im Gefüge unserer Mannschaft. Es ist gut, dass wir wieder mit ihr planen können", freute sich Voss-Tecklenburg über die Rückkehr ihrer Spielführerin.

Ob die beiden Bayern-Stars Linda Dallmann und Maximiliane Rall mitwirken können, ist hingegen noch unsicher. Das Duo wurde vor dem vergangenen Wochenende positiv auf Covid-19 getestet.

Definitiv nicht mit an Bord sind Selina Cerci (Kreuzbandriss) und Melanie Leupolz (Schwangerschaft), die auch bei der EM nicht mit dabei sein können. Zudem müssen für die bevorstehenden Länderspiele auch Sara Däbritz und Marina Hegering passen.

Der DFB-Kader im Überblick:

"Mit Portugal und Serbien treffen wir auf die beiden stärksten Gruppengegner. Vor allem die Portugiesinnen haben schon im Hinspiel gezeigt, dass sie sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt haben. Sie haben vor allem in der Offensive eine gute Qualität. Unser primäres Ziel sind die sechs Punkte. Wir wollen den nächsten großen Schritt in Richtung WM machen", forderte die Bundestrainerin im Rahmen der Kader-Bekanntgabe.


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