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Adeyemi-Poker: Salzburg fordert Rekord-Summe vom BVB

Simon Zimmermann
Karim Adeyemi trifft in der Champions League auf die Bayern
Karim Adeyemi trifft in der Champions League auf die Bayern / Sylvain Lefevre/GettyImages
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Der Wechsel von Karim Adeyemi zu Borussia Dortmund scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Der BVB muss für den Shootingstar von RB Salzburg aber eine Rekordsumme aufbringen. Bislang liegen beide Klubs in Sachen Ablöse noch ein gutes Stück voneinander entfernt.


Am Mittwochabend trifft Karim Adeyemi im Achtelfinale der Champions League auf seinen Jugendklub FC Bayern. Der Rekordmeister hatte den 20-jährigen Angreifer bekanntlich in frühen Jugendtagen weggeschickt. Über Unterhaching und Salzburg wurde Adeyemi dennoch zum Nationalspieler.

Entsprechend heiß dürfte der Shootingstar auf das K.o.-Duell mit dem deutschen Rekordmeister sein. Ab Sommer will er dann regelmäßig gegen die Bayern antreten. Denn dass Adeyemi nach Dortmund wechseln möchte, ist längst kein Geheimnis mehr.

Adeyemi-Ablöse: BVB und Salzburg liegen noch zehn Millionen Euro auseinander

Es soll lediglich noch um die Ablöse für den pfeilschnellen Stürmer gehen. Und da liegen die beiden Klubs wohl noch etwas auseinander. Wie Sport1 nun berichtet, wollen die Dortmunder Verantwortlichen eine Ablöse gemäß Adeyemis Marktwert von 35 Millionen Euro bezahlen. Dabei inbegriffen sind allerdings schon etwaige Bonuszahlungen, woraus sich eine Sockelablöse von 30 plus fünf Millionen Euro ergeben würde.

Den Salzburgern ist das wohl zu wenig. Bislang sollen sie 45 Millionen Euro fordern (Adeyemis Vertrag bei RB ist noch bis 2024 gültig). Klar ist, der BVB muss den dreifachen deutschen A-Nationalspieler zum Rekordtransfer machen, um ihn nach Dortmund zu lotsen.

Bislang ist das Ousmane Dembélé, der 2016 für 35 Millionen Euro zum BVB wechselte. Adeyemi würde wohl mindestens fünf Millionen Euro teurer werden. Wie Sport1 weiter berichtet, sei davon auszugehen, dass sich die Salzburger am Ende auf eine Ablöse von rund 40 Millionen Euro einlassen würden.

Ein echter Durchbruch in den Gesprächen bahnt sich derweil noch nicht an. Die große Eile ist aber auch noch nicht geboten, die Zielsetzungen der Beteiligten sind ohnehin längst abgesteckt. Und so darf man weiter davon ausgehen, dass Adeyemi im Sommer in Dortmund landet.

Hoeneß erklärt: Adeyemi wäre beim FC Bayern ohne Perspektive

Ein Wechsel zum FC Bayern war dagegen nie ein ernsthaftes Thema. Wie auch Ex-Präsident Uli Hoeneß im Gespräch mit ServusTV erklärte.

"Wenn du so einen Spieler holst, musst du ihm Perspektiven aufzeigen. Da haben es die Dortmunder leichter. Du kannst nicht hergehen und sagen: Bei uns bist du Stammspieler. Da gibt es in der Offensive einen Müller, einen Lewandowski, einen Sane, einen Gnabry, einen Coman, auch Musiala ist noch da. Das ist das Hauptproblem. Sonst wäre das sicherlich ein Spieler, mit dem man sich intensiver beschäftigen müsste", führte der 70-Jährige aus.


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