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Ablösefrei zu haben: Chelsea trifft Entscheidung bei Cristiano Ronaldo

Yannik Möller
Cristiano Ronaldo
Cristiano Ronaldo / Christopher Lee/GettyImages
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Der FC Chelsea wird das vorsichtige Interesse an Cristiano Ronaldo, das es im vergangenen Sommer gab, nicht erneut aufleben lassen. Und das, obwohl der Weltstar nun ablösefrei zu haben ist.


Durch die Vertragsauflösung, auf die sich Cristiano Ronaldo und Manchester United am Dienstag gemeinsam verständigt haben, ist der Portugal-Star nun ohne einen Verein. Entsprechend kann er von einem neuen Klub ablösefrei unter Vertrag genommen werden.

Ein potenzieller Kandidat wäre wohl Chelsea gewesen. Klub-Besitzer Todd Boehly spielte bereits im vergangenen Sommer mit dem Gedanken, eine Verpflichtung von CR7 in den Fokus zu nehmen. Thomas Tuchel, zum damaligen Zeitpunkt noch Trainer des Blues, setzte jedoch sein Veto ein. Er wollte Ronaldo nicht innerhalb seiner Mannschaft managen müssen.

Chelsea bleibt dabei: Ronaldo-Wechsel zu den Blues wird es nicht geben

Jetzt aber ist Tuchel weg, Boehly noch da - und CR7 ablösefrei. Und trotzdem wird es kein erneutes Aufleben der Gedankenspiele rund um den Weltstar geben. Das berichtet der britische Telegraph.

Demnach gibt es keinerlei Pläne, sich erneut mit ihm und einem etwaigen Transfer auseinanderzusetzen. Die Ablösesumme, die wegfällt, spielt dabei keine Rolle.

Chelsea hat den Transfer-Fokus bereits auf andere Spieler und Positionen gelegt, mit denen man sich im Winter verstärken möchte. Ronaldo ist dabei kein Thema und wird auch keines mehr werden.

Ohnehin ist der Aspekt der nun weggefallenen Ablösesumme bezüglich Ronaldo viel kleiner, als man vielleicht annehmen würde. United hätte einem Verkauf ohnehin nicht allzu sehr im Weg gestanden, sodass definitiv keine größere Summe zu zahlen gewesen wäre.

Viel mehr geht es um das Gehalt, um die sportliche Rolle und den Status von Ronaldo. Das alles will erst einmal gemanaged werden, insbesondere von einem Trainer. Nun, da öffentlich zu sehen war, wie der Angreifer reagiert, wenn er häufiger nicht in der ersten Elf steht, dürften die Skepsis gegenüber einer Verpflichtung nicht gerade kleiner geworden sein.


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