​In der aktuellen ​Bundesliga-Saison gingen 25 Spieltage über die Bühne, ehe der Spielbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend eingestellt wurde. Mit 25 Treffern führt Robert Lewandowski derzeit die Torschützenliste an. Unter den torgefährlichsten Verteidigern findet sich allerdings kein Profi des FC Bayern München wieder. Insgesamt elf Defensivspieler haben aktuell drei oder mehr Treffer auf dem Konto.


Nordi Mukiele (RB Leipzig) - 3 Tore

UEFA Champions League"Red Bull Leipzig v Tottenham Hotspur FC"

Zu den großen Stärken des 22-Jährigen zählt seine Variabilität. Mukiele ist eigentlich auf der rechten Abwehrseite zu Hause, kann jedoch auch ohne Probleme im Zentrum oder als Linksverteidiger auflaufen. In der aktuellen Saison profitierte der Youngster auch von den verletzungsbedingten Ausfällen in der Defensive, ohne die der Franzose wohl deutlich weniger Einsätze (18) auf dem Konto hätte.


Ozan Kabak (FC Schalke 04) - 3 Tore

Ozan Kabak

Mit der Verpflichtung von Kabak hat der ​FC Schalke 04 einen sehr guten Griff gemacht. 15 Millionen Euro überwiesen die Königsblauen für den türkischen Nationalspieler an den ​VfB Stuttgart. Der 20-Jährige war in den Monaten vor der Corona-Pause im Abwehrzentrum gesetzt und lieferte meist überzeugende Vorstellungen ab. Aufgrund einer Wirbelverletzung fällt der Verteidiger voraussichtlich bis Ende Juni aus.


Marcel Halstenberg (RB Leipzig) - 3 Tore

Marcel Halstenberg

Halstenberg hat erst relativ spät den großen Durchbruch geschafft. Nach seinem Wechsel vom ​FC St. Pauli zu ​RB Leipzig (August 2015) nahm die Karriere des 28-Jährigen mächtig Fahrt auf. Bei den Roten Bullen ist der Routinier mittlerweile nicht mehr aus der Defensive wegzudenken. Im November 2017 feierte der Linksverteidiger zudem sein Nationalmannschaftsdebüt und bestritt seither insgesamt sechs Länderspiele.


Achraf Hakimi (Borussia Dortmund) - 3 Tore

Achraf Hakimi

Bis zum Saisonende hat ​Borussia Dortmund den Rechtsverteidiger von ​Real Madrid ausgeliehen. Chancen, den 21-Jährigen über den Sommer hinaus zu halten, gibt es für den BVB kaum. Dem Vernehmen nach will Hakimi in der nächsten Saison sein Glück bei den Königlichen versuchen. Berichte, wonach der Youngster seinen Vertrag in Madrid um ein Jahr bis 2023 verlängert hat, wies dessen Berater zuletzt als falsch zurück.


Dedryck Boyata (Hertha BSC) - 3 Tore

Dedryck Boyata

Hertha BSC hat im Winter über 70 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben. Den vermeintlich besten Transfer dieser Saison tätigte der Hauptstadtklub allerdings im vergangenen Sommer mit der Verpflichtung von Boyata. Der Innenverteidiger wechselte ablösefrei von Celtic Glasgow nach Berlin und hat bei der Alten Dame schnell die Rolle des Abwehrchefs übernommen.


Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt) - 4 Tore

Timothy Chandler

Aufgrund einer Knieverletzung hat Chandler fast die komplette letzte Saison verpasst. In der aktuellen Spielzeit hat sich das Eigengewächs eindrucksvoll zurückgekämpft und zum Ende der Hinrunde einen Stammplatz erobert. Seine vier Saisontreffer erzielte der 30-jährige Rechtsverteidiger, der auch in einer etwas offensiveren Rolle zu überzeugen wusste, allesamt in der Rückrunde.


Jonathan Schmid (SC Freiburg) - 4 Tore​

Jonathan Schmid

Im vergangenen Sommer brach der Franzose seine Zelte in Augsburg ab und kehrte zum ​SC Freiburg zurück. An alter Wirkungsstätte ist der 29-Jährige auf der rechten Abwehrseite gesetzt. Schmid hat sich in den letzten Jahren einen Namen als exzellenter Freistoßschütze gemacht. Auch in dieser Saison verzückte der Rechtsverteidiger die Fans mit zwei Freistoßtoren.


Ramy Bensebaini (Borussia M'gladbach) - 4 Tore

Rami Bensebaini

Die Fohlen haben sich im letzten August mit Bensebaini verstärkt. Der Algerier soll auf der linken Abwehrseite in die Fußstapfen von Oscar Wendt treten, der sich mit seinen 34 Jahren im Herbst seiner Karriere befindet. Bensebaini punktete bislang auch durch seine Offensivqualitäten und setzte sich mit seinem Doppelpack gegen den ​FC Bayern München (2:1) am 14. Spieltag ein kleines Denkmal.


Sebastiaan Bornauw (1. FC Köln) - 5 Tore

Sebastiaan Bornauw

Die Verpflichtung von Bornauw hat sich für den ​1. FC Köln als wahrer Volltreffer erwiesen. Der 21-jährige Innenverteidiger ist nicht nur unumstrittener Stammspieler, sondern zählt mit fünf Treffern auch zu den torgefährlichsten Spielern der Domstädter. Mit seinen starken Auftritten soll sich der Belgier auch in den Fokus einiger großer Bundesliga-Klubs gespielt haben.


Martin Hinteregger (Eintracht Frankfurt) - 6 Tore

Martin Hinteregger

Mit sechs Treffern und zwei Torvorlagen in 22 Ligaspielen kann der Österreicher eine Bilanz vorweisen, auf die wohl auch viele Offensivspieler stolz wären. In der Rückrunde war Hinteregger allerdings noch kein Tor vergönnt, was auch mit der Systemumstellung von einer Dreier- auf eine Viererkette zusammenhängen könnte. Der 27-Jährige muss sich seither deutlich mehr seinen Defensivaufgaben widmen.


Philipp Max (FC Augsburg) - 7 Tore

Philipp Max

Nach 25 Spieltagen darf sich Max torgefährlichster Verteidiger der Bundesliga nennen. Neben seinen sieben Treffern steuerte der FCA-Profi auch noch fünf Torvorlagen bei. Der Linksverteidiger profitierte allerdings auch davon, dass er in einigen Partien als Linksaußen auflaufen durfte, wo er ebenfalls eine sehr gute Figur machte. 


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