​​Jerome Boateng wird vom FC Bayern München zur Kasse gebeten. Der Verteidiger hat "den Vorgaben des Vereins zuwider" gehandelt.


Am Dienstagabend war bekannt geworden, ​dass Jerome Boateng im Laufe des Tages in einen Unfall verwickelt war. Der Verteidiger des FC Bayern kam auf der A9 ins Rutschen und landete mit seinem Sportwagen in der Leitplanke. Verletzt wurde glücklicherweise niemand - der Materialschaden wird von der Bild auf 25.000 Euro beziffert. Wie es heißt, war Boateng in Leipzig gewesen, um seinen Sohn zu besuchen.

Einen Tag später teilte der ​FC Bayern mit, dass Boateng wegen seines Ausflugs zu einer Geldstrafe verdonnert wurde., da er "ohne Genehmigung des Vereins München verlassen" hatte, was während der aktuellen Corona-Krise als Zuwiderhandlung der Vereinsrichtlinien geahndet wurde. "Diese Vorgaben regeln die Verhaltensweisen der Spieler des FC Bayern in der aktuellen Situation in Einklang mit den Vorgaben zur Ausgangsbeschränkung der Bayerischen Staatsregierung und den Empfehlungen der Gesundheitsämter", heißt es in der Pressemitteilung des Rekordmeisters.


Wie hoch die Geldstrafe für den 31-Jährigen ausfällt, ist nicht bekannt. Sie wird allerdings einem guten Zweck dienen, denn: Die Summe wird vom Verein an die Münchener Krankenhäuser gespendet.