​Im letzten Sommer wäre Malang Sarr beinahe in der ​Bundesliga gelandet, doch der Wechsel des Klubbesitzers beim OGC Nizza ließ den Wechsel platzen. Der damalige Interessent soll aber in diesem Jahr einen neuen Versuch unternehmen wollen, den 21-Jährigen zu verpflichten. Zudem haben nach Medienberichten noch zwei weitere Vereine aus der höchsten deutschen Spielklasse ein Auge auf den Franzosen geworfen - hinzu kommt eine Spitzenmannschaft aus der ​Serie A


Malang Sarr war sich vor der laufenden Saison schon mit ​Borussia Mönchengladbach einig, doch sein Klub OGC Nizza bekam einen neuen Besitzer, welcher den Transferprozess in letzter Sekunde stoppte. Laut France Football sollen die Gladbacher aber in diesem Sommer einen zweiten Versuch unternehmen, den französischen U21-Nationalspieler an Land zu ziehen. Im Rennen sollen sich allerdings neben dem italienischen SSC Neapel auch noch der ​VfL Wolfsburg und ​RB Leipzig befinden.


Ersatz für Upamecano oder Koulibaly?


Malang Sarr kann als gelernter Innenverteidiger auch als Linksverteidiger auflaufen. Beim SSC Neapel deutet vieles auf einen Abgang des senegalesischen Abwehrrecken Kalidou Koulibaly hin, somit wäre Sarr ein passender Ersatz. Auch bei RB Leipzig ist ein Verbleib von Dayot Upemacano sehr unsicher, auch hier bietet sich Sarr als Alternative an. ​

Malang Sarr

Auf dem Sprung in die Bundesliga oder doch nach Neapel? - Malang Sarr


Der VfL Wolfsburg würde mit einer Verpflichtung Sarrs seine Abwehr definitiv verstärken, fraglich ist jedoch, ob die Wölfe nicht im Mittelfeld größeren Handlungsbedarf sehen werden. Der Vertrag von Malang Sarr läuft nur noch bis 2021, somit scheint gesichert, das Nizza ihn im Gegensatz zur letzten Saison verkaufen wird. 


Ob Borussia Mönchengladbach das Wettbieten mit Leipzig und Neapel dann anstreben wird und den Verteidiger bekommt, ist eher unwahrscheinlich. Es sei denn, Max Eberl ging beim ersten Abwerbungsversuch menschlich dermaßen in Vorleistung, dass Sarr die Borussia um seine Landsleute Alassane Plea und Marcus Thuram den besser bezahlenden Konkurrenten vorziehen wird.