Der ​BVB bleibt bei ​Jadon Sancho in der Corona-Krise hart. Trotz prognostiziert fallender Ablösesummen auf dem Transfermarkt, korrigiert die Borussia das Preisschild von Sancho nicht nach unten.


Das berichtet die SportBild. Demnach hat die Schmerzgrenze von 130 Millionen Euro Bestand. Günstiger ist Sancho in diesem Sommer nicht zu haben. Vertraglich ist der Engländer noch bis 2022 an die Westfalen gebunden; Michael Zorc und Co. sitzen - zumindest in diesem Jahr - definitiv noch am längeren Hebel. 

Jadon Sancho,Michael Zorc

Ein Verbleib des 20-Jährigen in Dortmund wird ohnehin wahrscheinlicher. Die aus England interessierten Clubs Manchester United und der FC Chelsea straucheln in der Liga; im Gegensatz zum BVB könnte das Premier-League-Duo sogar die Champions League verpassen. Hinzu kommt, dass Sancho sich in dieser Saison beim BVB pudelwohl fühlen soll und unfassbare Zahlen im schwarz-gelben Trikot auflegt. Seiner Entwicklung würde ein weiteres Jahr in Dortmund sicher nicht schaden. 


Kein Markt im Sommer für Sancho? - "Schwer Prognosen abzugeben"


Der Knackpunkt ist und bleibt für den Moment aber die Ablösesumme. "Die momentane Situation ist sehr unsicher und die weitere Entwicklung aktuell schwer vorhersehbar. [...] Deshalb empfinde ich es als sehr schwierig, gerade verlässliche Prognosen abzugeben – das betrifft auch die nächste Transferperiode", wird Sportdirektor Michael Zorc von der SportBild zitiert. Da auch beim BVB derzeit die Kaderplanung größtenteils auf Eis liegen, ist aktuell auch kein Nachfolger von Jadon Sancho in Sicht. Ohne den würde der BVB das britische Edeljuwel nicht ziehen lassen.