Aufgrund der noch nicht abzusehenden Auswirkungen der Corona-Pandemie stehen die Bundesliga-Vereine vor einem chaotischen Transfersommer. Gerade Spieler, deren Verträge im Sommer auslaufen, stehen vor einer ungewissen Zukunft. So ist das auch der Fall bei ​Borussia Mönchengladbach - sechs Profis sind in ein paar Wochen ohne gültiges Arbeitspapier. Dass Manager Max Eberl nun einen Gesprächsstopp verkündet hat, ist nachvollziehbar wie problematisch.


Während Tobias Strobl, Max Grün und Torben Müsel die Borussia im Sommer sehr wahrscheinlich verlassen werden, haben sich Oscar Wendt, Raffael und Fabian Johnson eventuell noch Chancen auf einen Verbleib in Mönchengladbach ausgerechnet. Doch vorerst wird es dazu keine Verhandlungen geben.   


"Momentan andere Themen!"


"Es geht jetzt erst einmal um das Überleben des deutschen Fußballs. Da sind solche Themen, leider für die Jungs, die es betrifft, hinten angestellt", sagt Max Eberl in der RP zu den erst einmal auf Eis liegenden Gesprächen.

Oscar Wendt

U.a. er muss auf Gespräche warten - Oscar Wendt


"Wenn diese finanziellen Stromschnellen umschifft sind, wieder gespielt werden kann und eine Entspannung da wäre, dann werden wir uns auch mit der Kaderplanung intensiv beschäftigen. Wir wollen das natürlich tun, aber wie gesagt: Momentan sind andere Themen im Klub da: Menschen, die in Kurzarbeit sind, Menschen, die Sorgen haben. Wir werden alles dafür tun, dass wir niemanden entlassen müssen", so Eberl weiter.


Dennoch setzt er wie gewohnt auf Kommunikation und wird aller Voraussicht nach von den betreffenden Spielern auc Verständnis erwarten können. "Die Spieler wissen das und wissen auch, dass es nicht aus der Welt ist", gibt der Manager den altgedienten Akteuren zumindest ein wenig Hoffnung.