Ein Gigant des europäischen Fußballs erhält eine massive Strafe. Manchester City wurde soeben offiziell für die nächsten zwei Spielzeiten vom Champions-League-Wettbewerb verbannt! Zudem wurde dem amtierenden englischen Meister ​eine Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro auferlegt. 


Dies gab die UEFA am Freitagabend offiziell bekannt. Demnach wurde nach einer Untersuchung festgestellt, dass City den europäischen Fußballverband in die Irre geführt und die Financial-Fair-Play-Regeln nicht eingehalten hat. 


Das Ausmaß der Strafe soll die Schwere des Vergehens widerspiegeln. Die Ermittlungen wurden nach den Football-Leaks-Enthüllungen Ende 2018 aufgenommen. Manchester City legte der UEFA aufgeblasene Sponsorengelder vor, um Sanktionen zu umgehen und mehr Geld in den Kader und die Jugendarbeit zu investieren. Ursprünglich wollte die UEFA mit den neuen FFP-Regularien den Vereinen die Pflicht auferlegen, ihre Ausgaben durch auswärtige Einnahmen zu kompensieren. Sheikh Mansour bin Zayed Al Nahyan, der Eigentümer von City, hat sich deshalb dazu entschlossen, die Bilanzen des Klubs zu fälschen und seine gigantischen Investments aus der eigenen Tasche als Sponsorengelder zu tarnen.    


Der Verein meldete sich kurz nach der Bekanntgabe des Urteils zu Wort und erklärte, dass man diese Entscheidung erwartet hat. Demnach wird man nun das Urteil beim Internationalen Sportgerichtshof anfechten und somit den Prozess weiter in die Länge ziehen.