Der italienische Fußball-Verband (FIGC) wagt einen Vorstoß bei der FIFA und will die Regularien für den Videobeweis ändern. Die Klubs der ​Serie A bieten sich für eine Testphase an.


In einem offenen Brief an die FIFA hat sich der Fußballverband Italiens für eine Änderung des Videobeweises stark gemacht. "Mehrere Serie-A-Klubs" seien zuvor an den Verband herangetreten. Die FIGC macht sich für ein Challenge-System stark, ähnlich wie beim American Football, bei dem jedes Team bzw. der jeweilige Coach die Möglichkeit hat, eine bestimmte Anzahl an Szenen per VAR anzweifeln zu lassen. Liegt er richtig, behält er die Challenge - liegt er falsch, wird die Möglichkeit abgezogen.


Die Serie A würde sich für eine Testphase zur Verfügung stellen. Schon 2017 hatte die italienische Elite-Liga als einer der ersten den Videobeweis eingeführt. Das sog. Challenge-System wird dabei seit jeher diskutiert und von vielen Fans und Beobachtern als deutlich effektiver angesehen. 


Es besteht offenbar die Hoffnung, dass damit die ständigen Diskussionen über den VAR zumindest eingedämmt werden können. Einen Versuch wäre es allemal wert!