Mit seiner großartigen Entwicklung hat sich Kylian Mbappe trotz seines jungen Alters sehr schnell unter die begehrtesten Fußballern gespielt. Trotz seines Vertrags bis 2022 bei Paris Saint-German gilt ​Real Madrid schon seit längerem als Transfer-Favorit Nummer eins. Aus Spanien wird nun über einen anvisierten Plan berichtet, den die Königlichen im Fall Mbappe angehen wollen.


Florentino Perez ist Präsident bei Real Madrid. Der 72-Jährige ist mittlerweile dafür bekannt, alles für potenzielle Transfers zu tun, wenn er sich ein Ziel erst einmal gesetzt hat. Da man zudem ordentliche Zahlungen vornehmen kann, sind ausgewählte Spieler oftmals schon halb auf dem Weg zu den Königlichen, bevor die Verhandlungen überhaupt richtig angefangen haben.


Mbappe-Vertrag läuft noch bis 2022 - Real spekuliert auf das Interesse des Spielers


So ähnlich soll es auch bei Kylian Mbappe laufen. Der französische Youngster steht schon länger Wunschliste von Perez und Zinedine Zidane. Mit erst 21 Jahren ist der gebürtige Pariser sehr weit in seiner Entwicklung, gilt schon jetzt als einer der besten Fußballer der aktuellen Zeit. Da sein Vertrag bei Paris Saint-German nur noch bis 2022 läuft, und eine Verlängerung bisher nicht in Aussicht steht, scheint sich Real einen Plan zurechtgelegt zu haben - dieser soll einem ähnlichen Verlauf folgen, wie es bei Eden Hazard war. Das berichtet die spanische AS.

Kylian Mbappe

Die Zukunft von Kylian Mbappe ist zwar noch ungewiss, dürfte jedoch spannend werden



Wie schon bei dem Belgier, will man bis zu dem Zeitpunkt mit einer Transferoffensive warten, wenn das Arbeitspapier Mbappes nur noch ein Jahr gültig ist - also im Sommer 2021. Da PSG sein Juwel dann gewinnbringend verkaufen müsste, um ein Jahr später einen ablösefreien Wechsel zu vermeiden, wäre man gezwungen, auf etwaige Angebote einzugehen, anstatt selbst enorm hohe Summen zu fordern. Die Franzosen wären in einer schwachen Verhandlungsposition.


So hat Perez auch Eden Hazard für "nur" 100 Millionen Euro vom ​FC Chelsea bekommen können. Die Voraussetzung dafür wäre natürlich, dass Mbappe auch den Wunsch hat, nach Madrid zu wechseln und dass er bis dahin keinen neuen Vertrag bei PSG unterschreibt. Dann könnte die offenbar ausgeklügelte Taktik aufgehen. 


Wie die AS Ende Dezember berichtete, soll PSG indes ​alles daran setzen wollen, den Stürmer langfristig zu halten. Demnach sei man sogar bereit, ihn mit 32 Millionen Euro im Jahr zu entlohnen - einer Summe, die sich damit auf etwa 160 Millionen Euro an reinem Gehalt rechnen würde. Möglich, dass Mbappe den sportlichen Fokus bevorzugt, und tatsächlich zu den Königlichen wechseln möchte. Zumal er auch dort sicherlich nicht schlecht verdienen würde...