Hansi Flick ist mindestens bis Saisonende Cheftrainer beim FC Bayern. Der 54-Jährige darf sich aber durchaus Hoffnungen auf ein längerfristiges Engagement machen. Bayern-Präsident Herbert Hainer attestierte Flick nun herausragende Arbeit und setzte ein deutliches Ausrufezeichen in der Trainerfrage.


Im November übernahm Hansi Flick, zuvor Co-Trainer unter Niko Kovac, interimistisch als Cheftrainer beim FC Bayern. Die aufsteigende Form unter dem 54-Jährigen veranlassten die Verantwortlichen dazu, die Trainerfrage vorerst aufzuschieben und Flick das Vertrauen bis zum Saisonende zu schenken.


Herbert Hainer stellt Hansi flick langfristigen Bayern-Verbleib in Aussicht


Im neuen Jahr ging der Aufwärtstrend unter Flick mit drei überzeugenden Siegen weiter. Präsident Herbert Hainer stellte dem gebürtigen Heidelberger nun einen langfristigen Verbleib in Aussicht: "Wir haben jetzt Hansi Flick das Vertrauen bis Saisonende ausgesprochen. Ich finde, dass er exzellente Arbeit macht und das sage ich nicht nur, weil wir die drei Spiele in diesem Jahr gewonnen haben, sondern auch wegen unserer Spielweise", erklärte Hainer im Rahmen eines Fanclub-Treffens in Simbach. "Ich habe selten so einen überzeugenden Bayern-Sieg gesehen wie zuletzt gegen Schalke (5:0), wo der Gegner in der zweiten Halbzeit kaum mehr über die Mittellinie kam. Wir wollen erfolgreichen und bezaubernden Fußball spielen, so wie jetzt unter Hansi Flick. Wenn er weiter so gewinnt, dann gibt es keine Alternative."

Herbert Hainer

Bayern-Präsident Herbert Hainer ist überzeugt von Hansi Flick



Mit elf Siegen aus 13 Spielen weist Flick bislang eine hervorragende Bilanz auf. Auch im Team ist der 54-Jährige hoch angesehen und beliebt. Mit einem Titel am Saisonende dürfte ein langfristiger Vertrag für Flick alternativlos sein. "Unser nächstes Ziel ist die achte deutsche Meisterschaft, da ich mir nicht vorstellen kann, dass ausgerechnet nach sieben Meisterschaften infolge es mit mir als neuer Präsident nicht klappt", gab auch Hainer das erklärte Ziel aus. Nachdem der FC Bayern die Hinrunde nur auf Platz Drei abgeschlossen hat, führte Flick den Rekordmeister mittlerweile wieder an die Tabellenspitze der ​Bundesliga.


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