​Kehrtwende im Transferpoker um Dani Olmo. Laut kroatischen und italienischen Medien soll der Youngster vor einem Wechsel zum AC Mailand stehen. Zuletzt hatte sein Jugendklub ​FC Barcelona für Olmo geboten.


In der berühmten Barça-Schmiede La Masia wurde Dani Olmo bis zu seinem 16. Lebensjahr ausgebildet, ehe er einen ungewöhnlich Weg einschlug und nach Kroatien zu Dinamo Zagreb wechselte. Doch der Schritt machte sich bezahlt: In Zagreb gelang dem Spanier der Durchbruch zum Profi und Superstar der Liga, zudem durfte er sich mit Dinamo in den vergangenen Jahren mehrmals auf der europäischen Bühne beweisen. 

Dani Olmo

Da Olmo auch bei der U21-EM mit fantastischen Leistungen überzeugte, wurden einige Klubs aus den europäischen Topligen auf ihn aufmerksam. ​Zu Jahresbeginn sah es so aus, als würde Barcelona den Zuschlag erhalten und sein Eigengewächs zurückholen können - Olmo selbst bestätigte, dass die Katalanen ein Angebot für ihn abgegeben haben. Seitdem wurde es jedoch still um Barça, Olmo und einen Wechsel.


Vor wenigen Tagen berichtete die kroatische Zeitung Sportske überraschend, dass der Spieler nun vor einem Transfer nach ​Italien zum AC Mailand stehe. Dinamos Präsident dementierte die Gerüchte zwar, doch kurz darauf bestätigten auch italienische Quellen, dass der Draht zwischen Milan und Olmo sehr heiß ist. Dinamos Dementi sei demnach nur ein verhandlungstaktischer Kniff.


Milan zahlt für Olmo bis zu 30 Mio. Euro


Am Freitag legte Sportske erneut nach: Der Deal zwischen Zagreb und den ​Rossoneri sei quasi eingetütet, Olmos Wechsel in die Modestadt sei nur noch eine Frage von Tagen. Als Ablösesumme stehen 20 Millionen Euro im Raum, die durch Bonuszahlungen auf 30 Millionen Euro steigen könnte. Olmo, der bevorzugt auf dem Flügel aufläuft, soll bis 2025 unterschreiben und 2,5 Millionen Euro per annum verdienen.


Für den AC Mailand wäre die Verpflichtung von Dani Olmo ein dicker Coup, schließlich lechzen die Rossoneri nach offensiver Kreativität. Nach 19 Spieltagen hat der stolze Traditionsklubs erst 18 Treffer erzielt - vor allem die Flügelposition schwächeln beim AC Mailand ungemein.