Nach der beendeten Saison in Japan macht sich Lukas Podolski Gedanken über seine Zukunft. Der 34-Jährige spielt mit vielen Szenarien, sowohl ein Wechsel als auch das Karriereende seien denkbar. Eine fußballerische Rückkehr nach Deutschland wird es zumindest nicht geben.


Auch wenn Lukas Podolski der ​Bundesliga bereits 2012 den Rücken zukehrte, wird er von vielen Anhängern noch immer vermisst. Beim ​1. FC Köln sorgte der Angreifer viele Jahre für Furore, nach seinem Abschied versuchte er sein Glück unter anderem in England, der Türkei und Japan. Bei Vissel Kobe läuft sein Vertrag zum Ende des Monats aus. Konkrete Zukunftspläne hat der Profi allerdings noch nicht.


Im Sportbuzzer verriet Poldi, dass er die Entscheidung ruhig betrachtet. "Ich bin da ganz entspannt. Entweder es kommt etwas Gutes oder es kommt nix", so Podolski. In den vergangenen Wochen wurde viel über die Zukunft des 34-Jährigen spekuliert, immerhin leichte Tendenzen lässt der Weltmeister von 2014 zu. "Ich muss kein Messer auf die Landkarte werfen und wo es drinsteckt, gehe ich hin. Und ich gehe auch nicht jeden Abend schwitzend ins Bett."


Kein Anruf aus Köln - Podolski mit vielen Optionen


Sowohl eine Weiterführung seiner Karriere als auch das Ende der aktiven Laufbahn seien für den gebürtigen Polen denkbar: "Ich denke aber in alle Richtungen und alle Optionen."​ Dabei sollte das Angebot passen, denn bei dieser Entscheidung denkt der Profi nicht nur an sich. Schon jetzt hab er "ein paar Vereinen abgesagt, weil es nicht das Richtige war. Stadt, Fans, Stadion, Projekt, Schule für die Kinder - das muss alles passen."


In der Bundesliga sieht Podolski als Spieler dagegen keine Perspektive. Die Traum-Rückkehr als Angreifer bleibt definitiv aus, denn Podolski weiß, "dass ich für keinen Verein mehr in Deutschland spielen werde. Egal, ob 1. oder 2. Liga. Ich hatte auch schon ein paar Anfragen von deutschen Vereinen in den vergangenen Jahren, aber das kommt für mich nicht in Frage." Allerdings steht die Möglichkeit der Rückkehr als ​Verantwortlicher beim FC weiter im Raum.

Cologne's striker Lukas Podolski, who is

2012 verabschiedete sich Podolski aus der Bundesliga



Diese Option schloss der erfahrene Profi nicht aus. "Es wird das Treffen geben, und dann wird man weitersehen. Vom Vorstand habe ich in den letzten Monaten nichts gehört. Ich habe mal mit Horst Heldt telefoniert, das war ein angenehmes Gespräch." Noch immer ist sich Podolski über seine Zukunft also nicht sicher.