Beim ​1. FC Köln wollen Geschäftsführer Horst Heldt und Trainer Markus Gisdol im Winter für Verstärkung im Kampf gegen den Abstieg sorgen. Dabei scheint auch Stefan Ilsanker von RB Leipzig ein Kandidat zu sein, der jedoch finanziell nicht stemmbar wäre. Derweil ist Jorge Meré weiterhin unzufrieden, doch seine Zukunft ist noch immer offen.


Mit zuletzt drei Siegen zum Abschluss der Hinrunde konnte sich der Effzeh etwas Luft im ermüdenden Abstiegskampf erspielen. Damit sich dieser Trend auch im neuen Jahr und in der Rückrunde möglichst positiv fortsetzt, scheinen die Verantwortlichen der Kölner Wintertransfers zu planen. 


Interesse an Ilsanker verpufft: Transfer wäre zu kostspielig


Wie der Effzeh-nahe Geissblog berichtet, soll der Name Stefan Ilsanker rund um den Verein gefallen sein. Der 30-jährige Defensivspieler steht bis zum Sommer 2020 bei ​RB Leipzig unter Vertrag und kommt dort über seine Rolle als Ergänzungsspieler nicht mehr hinaus. Dabei wäre er sowohl im defensiven Mittelfeld, als auch in der Innenverteidigung einsetzbar - ein Spieler also, der die bislang wackelige Abwehr des Rheinklubs verstärken könnte. Aufgrund der Vertragslaufzeit ist eine Leihe bis zum Sommer nicht möglich, und eine feste Verpflichtung würde wohl den finanziellen Rahmen sprengen. Zuletzt wurde auch ​Robin Knoche von der Bild mit Köln in Verbindung gebracht. 


Auch ein Teil der Kölner Defensive ist Jorge Meré. Das spanische Nachwuchstalent zeigte sich im Sommer noch kämpferisch, als bereits vom Interesse einiger größerer Vereine gesprochen wurde - er wollte in Köln bleiben. Mittlerweile dürfte er seine Situation nicht mehr allzu positiv einschätzen: In der gesamten Hinrunde kam er lediglich auf fünf Einsätze, stand nur dreimal in der Startelf. Entgegen der Erwartungen vor der Saison haben ihm zurzeit sowohl Rafael Czichos, als auch Sebastiaan Bornauw den Rang abgelaufen.

Jorge Mere

Merés letzter Auftritt gegen die TSG Hoffenheim (am 08.11.) endete in einer 1:2-Niederlage


Meré unzufrieden - Wechselwunsch noch nicht geäußert


Wie der Geissblog weiter berichtet, sei der 22-Jährige unzufrieden, während sich erste Gerüchte über eine Rückkehr nach Spanien anbahnen. Allerdings habe er überhaupt noch nicht den Wunsch geäußert, den Verein verlassen zu wollen. Möglich also, dass er sich seinen Stammplatz zurückerobern möchte. Eine etwaige Trennung im Winter - bei der man allerdings gute Einnahmen erzielen könnte (Vertrag bis 2023) - würden die Transferplanungen wohl durcheinander werfen, sodass man weiteren Ersatz suchen müsste. Zurzeit scheint die Situation aber noch offen zu sein.