​Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter und der an Milan ausgeliehene Ante Rebic trafen sich vor kurzem im Restaurant wieder. Die Worte des SGE-Trainers regten nun zur weiteren Spekulation über eine frühzeitige Rückkehr des eigentlich bis 2021 ausgeliehenen Stürmers an. ​Erst letzte Woche soll der Kroate mitsamt seinen Beratern Kontakt nach Frankfurt aufgenommen haben

​Anfang dieser Woche trafen sich die Eintracht-Profis zum Essen. Auch Trainer Adi Hütter war vor Ort. Die Spieler reihten sich auf und schossen ein gemeinsames Bild. Die große Auffälligkeit? Ex-Kollege Ante Rebic posiert in der unteren Reihe, umarmt seinen ehemaligen Mitspieler Mijat Gacinovic. 

Rebic verließ den Bundesligisten im September, zum Ende der Transferperiode in Richtung AC Mailand. Im Tausch kam der portugiesische Stürmer ​André Silva zur Hütter-Elf. Beide Akteure laufen ihrer Form zur Zeit noch deutlich hinterher. Für die Eintracht selbst läuft es in der Bundesliga derzeit ebenfalls nicht rund. Nach dem Abgang des Offensiv-Trios aus Luka Jovic, Sebastien Haller und besagtem Rebic agieren die Hessen vor allem im Sturm zu harmlos. 


Nun häufen sich die Gerüchte, dass das eigentlich auf zwei Jahre angesetzte Tauschgeschäft schon im Winter ein abruptes Ende nehmen könnte. Auslöser dafür war Hütter selbst. "Ich war rein zufällig im gleichen Restaurant und habe mit Ante 20 Minuten gesprochen. Es war ein tolles Gespräch. Er wird sicher irgendwann zurückkehren. Wann, weiß ich nicht", betonte der 49-jährige Fußballlehrer zuletzt auf der Pressekonferenz mit einem leichten Grinsen.


​Rückholaktion von Ante Rebic möglich?

​Eine Rückholaktion des kroatischen Nationalspielers hätte auf jeden Fall eine Rückkehr Silvas zum AC Mailand zur Folge. Dort hinterließ der 24-Jährige allerdings ebenfalls keinen starken Eindruck, sodass die Italiener womöglich unmittelbar einen neuen Abnehmer suchen müssten. Milan-Coach Stefano Pioli hält nicht viel von Rebic, ließ den 26-Jährigen schon damals zu gemeinsamen Zeiten beim AC Florenz fast völlig außen vor. 


​In elf Pflichtspielen für die Rossoneri gelang Rebic bislang ein einziger Assist. Bei der Eintracht erzielte der Offensivmann in der vergangenen Saison neun Tore in 28 ​Bundesliga-Partien, legte vier weitere vor und war maßgeblich am Europa-League-Einzug seines Teams beteiligt. Rebic konnte teilweise im Alleingang ein Spiel entscheiden - eine Fähigkeit, die der Zwölftplatzierte aktuell vermisst.