In etwas mehr als einem Monat haben die Pforten auf dem ​Transfermarkt wieder geöffnet und die Klubs haben die Gelegenheit, den Kader noch einmal zu justieren. Die folgende Übersicht soll eine Antwort auf die Frage liefern, in welchen Ländern der Transfermarkt wie lange geöffnet ist.


Anders als im Sommer, in dem die ​Premier League als einzige von Europas Top-Ligen das Geschehen auf dem Transfermarkt unmittelbar vor dem ersten Spieltag stoppt, endet das Transferfenster im Januar nahezu einheitlich. Für die meisten ist nach dem 31. Januar Schluss, eine Ausnahme bilden Portugal (02.02.2020) und Russland; die Klubs aus der Premjer Liga dürfen bis zum 21. Februar auf Shopping-Tour gehen, dafür öffnet das Transferfenster auch erst am 22. Januar.


Nicht ganz so spät öffnen sich die Pforten in den anderen Ligen, dennoch gibt es kleine Unterschiede. In ​Deutschland​England und Frankreich beginnt die Transferperiode zum ersten Januar, in Italien und Spanien einen Tag später, in Portugal und der Niederlande erst am dritten und in der Türkei sogar erst am vierten.​


Winter-Transferfenster 2020: Die Öffnungszeiten von Europa im Überblick

Land​Geöffnet ab​Geschlossen am
​Deutschland​01.01.2020​31.01.2020
​England​01.01.2020​31.01.2020
​Frankreich​01.01.2020​31.01.2020
​Italien​02.01.2020​31.01.2020
​Spanien​02.01.2020​31.01.2020
​Portugal​03.01.2020​02.02.2020
​Niederlande​03.01.2020​31.01.2020
​Türkei​04.01.2020​31.01.2020
​Österreich​07.01.2020​06.02.2020
​Schweiz​18.01.2020​17.02.2020

Im Winter sind besonders die Top-Klubs nicht so aktiv wie im Sommer, der größere Gestaltungsmöglichkeiten aufgrund der langen und intensiven Vorbereitung bietet. Im vergangenen Januar war der Wechsel von Christian Pulisic der Top-Transfer. Für 64 Millionen Euro unterschrieb der US-Amerikaner einen bis Sommer 2024 datierten Vertrag beim ​FC Chelsea, die Rückrunde verbrachte er jedoch noch bei Borussia Dortmund. Der AC Mailand wiederum investierte 76,4 Millionen Euro in Lucas Paqueta und Krzysztof Piatek. Für die zehn teuersten Transfers waren Ablösesummen über rund 343 Millionen Euro fällig.