​Kurz nach dem bitteren 1:2 gegen die TSG 1899 Hoffenheim gab der ​1. FC Köln offiziell bekannt, dass man sich mit sofortiger Wirkung von Sportchef Armin Veh trennen wird. Ursprünglich war eigentlich ein Ende der Zusammenarbeit im kommendem Sommer ​geplant.


"Ich hätte meine Arbeit beim FC natürlich gerne bis zum Ende gemacht. Aber in unserer derzeitigen Situation, in der der 1. FC Köln wichtige Entscheidungen auch für die Zukunft treffen muss, ist es aus meiner Sicht konsequent, dass wir die Zusammenarbeit kurzfristig beenden", erklärte Veh in einem Statement der Vereinsseite. Die Entscheidung wurde unabhängig vom Ausgang der TSG-Partie getroffen. 


Veh wurde Ende 2017 als Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln installiert und konnte Anfangs mit dem Wiederaufstieg ein positives Erlebnis verzeichnen. Bislang entpuppt sich seine Kaderplanung für die Bundesliga jedoch als Misserfolg, weshalb viele Fans seine Entlassung forderten. 


Vereinspräsident Dr. Werner Wolf erklärte zur Trennung: "„Wir hätten uns eine längerfristige Zusammenarbeit mit Armin Veh sehr gut vorstellen können, denn seine besonnene und kompetente Art hat dem FC sehr gut getan. Er hat uns jedoch vor einigen Wochen darüber informiert, dass er den 1. FC Köln zum Saisonende verlassen möchte. Wir haben Armin Veh als Partner mit Ecken und Kanten kennengelernt, der offen und ehrlich kommuniziert und zu seinem Wort steht. Das hat sich im Austausch in den vergangenen Wochen gezeigt, aber auch in den Gesprächen zur Auflösung seines Vertrags, die zu einer für alle Seiten fairen Lösung geführt haben."


Frank Aehlig wird vorerst die sportliche Leitung übernehmen, es kursieren in den Medien jedoch viele andere Nachfolgekandidaten. Zudem muss sich die Vereinsführung eventuell ab sofort nach einem neuen Cheftrainer umschauen. Achim Beierlorzer konnte die erhoffte sportliche Trendwende heute nicht herbeiführen.