Als Backup und Konkurrent für Bastian Oczipka hat ​Schalke im Sommer Juan Miranda für zwei Jahre vom ​FC Barcelona ausgeliehen. Der 19-Jährige gilt als großes Linksverteidiger-Talent. Nach der aktuellen Länderspielpause will er beim S04 angreifen und sich seine ersten Einsätze erkämpfen.


Beim gestrigen Duell zwischen der deutschen und der spanischen U21-Nationalelf trennten sich Juan Miranda und Teamkollege Markus Schubert mit einem versöhnlichen 1:1. Ganz so versöhnlich soll es auf Schalke jedoch nicht mehr ablaufen, wenn es um die Einsätze Mirandas geht. Der Leihspieler mit seiner ersten Kampfansage an ​Bastian Oczipka, der zuletzt gute und souveräne Leistungen abrufen konnte. 


"Mit allen Mitteln um die Position kämpfen"


"Jetzt ist es Zeit, mit allen Mitteln um die Position zu kämpfen." Mit diesen Worten eröffnet Miranda gegenüber der spanischen EFE (via Der Westen) den Konkurrenzkampf der beiden Linksverteidiger. Bislang war er noch nicht allzu lange und konstant auf Schalke im Training - kurz nach seiner Ankunft gab es bereits die erste Länderspielpause, wenige Wochen später bereits die zweite. 


Dass er sich etwas gedulden muss, bis er für jedes einzelne Spiel eine realistische und gute Option neben Oczipka ist, war ihm bewusst. "Ich wusste, dass der Luftwechsel das beinhalten würde", so Miranda im Bezug auf das Eingewöhnen bei seinem neuen, zwischenzeitlichen Klub.

Miranda könnte den offensiven Touch bringen


Wenn er von der U21-Nationalelf nun wieder zurückkehren wird, will er auch seine ersten Einsätze in Königsblau bekommen. Diese wurden ihm auch zugesichert, bekräftigte er: "Das haben sie mir so gesagt." Mit Miranda kann S04 einen offensiv noch aktiveren Linksverteidiger ins Spiel bringen. 


Er selbst sieht sich auch als Verteidiger, der gerne mit nach vorne arbeitet - bislang die Schwachstelle Oczipkas. Der 30-Jährige glänzt offensiv zu wenig, und ​David Wagner legt in seinem System viel Wert darauf, dass sich auch die Außenverteidiger im Spiel nach vorne aktiv beteiligen. So könnte der junge Spanier, den Barca bereits optional nach einem Jahr wieder zurückholen kann, diese Lücke nutzen und einen weiteren, nützlichen Aspekt ins Schalker Spiel einbringen.