Im vergangenen Transfersommer hat Timo Baumgartl dem VfB Stuttgart den Rücken gekehrt. Nach acht Jahren am Neckar, zog es den 23-Jährigen in die Niederlande. Dort heuerte er mit der PSV Eindhoven bei einem der größten Klubs an. Auch dort wird der Innenverteidiger immer wichtiger für die Mannschaft. Einen Platz in der Startelf hat er sich bereits erarbeitet.


Nach dem zweiten ​Bundesliga-Abstieg binnen drei Jahre war für Timo Baumgartl Schluss: Im Sommer wechselte das Eigengewächs des ​VfB Stuttgart für 10 Millionen Euro zur PSV Eindhoven. In der Eredivisie will der U21-Nationalspieler den nächsten Schritt gehen, nachdem er auch in Stuttgart nicht mehr unumstritten war.


Nach sieben Spieltagen der niederländischen Topliga scheint es auch so, als könnte er sein Vorhaben in die Tat umsetzen. Nur zum Saisonauftakt und dem vierten Spieltag war der Innenverteidiger nicht in der Startelf. Seitdem spielt er jedes Spiel von Beginn an, konnte sogar einmal treffen. Seinen ehemaligen Stuttgarter-Teamkollegen Daniel Schwaab hat er auf die Bank verdrängt.


PSV ist im Rennen um die Tabellenführung

Zudem steht Baumgartl mit PSV an zweiter Stelle in der Eredivisie. Nur drei Punkte liegt der Verein hinter dem überraschenden Champions-League-Halbfinalisten aus der vergangenen Saison, Ajax Amsterdam. Unterdessen hat PSV bislang auch ein Spiel weniger als Ajax gespielt. Sollte man am Sonntagnachmittag beim PEC Zwolle gewinnen, könnte Eindhoven zumindest punktetechnisch mit dem Ligaprimus gleichziehen.


Baumgartl dürfte seinen Wechsel demnach nicht bereuen. Zwar ist der VfB Stuttgart derzeit an der Tabellenspitze und stellt mit Holger Badstuber und Neu-Kapitän Marc-Oliver Kempf eine stabile Innenverteidigung. Um wie in Eindhoven in der Euro-League-Qualifikation zu spielen, hätte sich Baumgartl in Stuttgart aber noch eine Weile gedulden müssen.