Nach Claudio Pizzaro ist Oliver Fink (37) von ​Fortuna Düsseldorf der älteste Profi der Bundesliga. Für F95 ist er dabei noch immer ein sehr wichtiger Baustein, und das seit gefühlter Ewigkeit. Sportvorstand Lutz Pfannenstiel lobt Fink dafür: "Er ist ein Evergreen!"


Oliver Fink geht momentan in seine bereits elfte Saison mit den Düsseldorfern. Im Sommer 2009 wechselte er ablösefrei von Unterhaching zur Fortuna, wo er sich seitdem nicht mehr lossagen konnte. Mittlerweile ist er 37 Jahre alt und dennoch spielerisch (und vor allem läuferisch) noch enorm wichtig für seinen Verein. 


Oliver Fink: Selbstkritisch und erfahren


Am vergangenen Freitagabend war er gegen den VfL Wolfsburg einer der besten Düsseldorfer auf dem Platz, wo er als Kapitän 72 Minuten absolvierte. Mit sich selbst zufrieden war Fink jedoch nicht. "In der Nacht danach habe ich nicht gut geschlafen. Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung sind immer zwei verschiedene Paar Stiefel", wird er von der Bild zitiert. 


Für sein Engagement und seinen Einsatz wird er viel gelobt. Auch Lutz Pfannenstiel, F95-Sportvorstand, hat viele gute Worte für ihn übrig: "Er ist ein Evergreen. Er hat eine unglaubliche Laufbereitschaft und einen enormen Willen. Er rennt mit seinen 37 Jahren wie ein Windhund!"


Dazu ist er weiterhin sehr ehrgeizig und selbstkritisch. Auch für das gesamte Team sieht er noch Verbesserungsbedarf: "Wir können spielerisch noch eine Schippe drauf legen." 


Über 261 Pflichtspiele - Forderungen an die neuen Spieler


Fink hat seit seinem Wechsel bereits 261 Pflichtspiele für Düsseldorf absolviert, in denen er 24 Tore schießen und 25 weitere vorbereiten konnte. Für den Zusammenhalt im Team und für die Mannschaft allgemein ist er ein wichtiger Faktor. Neben seinen Leistungen auf dem Platz bringt er eine Menge Erfahrung mit, an der sich viele junge Spieler orientieren können.


Die neuen Spieler sieht er nun auch, kritisch wie eh und je, in der Pflicht. "Sie müssen alle noch beweisen, dass sie gut integriert sind und eine Verstärkung für uns sind", so Fink.